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Written by: Marcel Kanz on 19. Oktober 2018

„Vor dem Bein sein“ ­– die Umsetzung im täglichen Training

„Das Pferd muss vor dem Bein sein“ – ein Satz, den jeder Reiter kennt und unter dem sich die meisten auch etwas vorstellen können.

 

Eine größere Herausforderung ist es jedoch, dies auch im täglichen Training zu erreichen.

Das Pferd soll sich vor den treibenden Hilfen bewegen“ heißt es in der Fachsprache. Wie schwierig es jedoch sein kann, die Theorie in die Praxis umzusetzen, ist ebenfalls jedem bewusst.

Man kann nur jedem Reiter wünschen, dass er mindestens einmal im Leben ein Pferd geritten hat, dass optimal „vor dem Bein war“. Denn oftmals fängt Reiten dann erst an, Spaß zu machen und der Reiter kann ein Gespür dafür entwickeln, wie es sich „richtig“ anfühlt. Außerdem lässt es den Reiter natürlich immer deutlich besser aussehen. Dieser kann sich auf den Weg und die jeweilige Lektion fokussieren, anstatt damit beschäftigt zu sein, überhaupt vom Fleck zu kommen.

Zwei sehr einflussreiche Faktoren sind zum einen die Mentalität und zum anderen die Ausbildung des Pferdes.

 

Träge Pferde

 

Richten wir unseren Blick auf die Pferde, die etwas träge sind.

Wenn der Reiter diese dazu motivieren möchte, leicht vor ihm her zu laufen, wird er dies mit „drücken“ oder „quetschen“ nicht erreichen.

Zur Veranschaulichung:

Der Reiter drückt beide Beine mit 10 Kilo Kraft ran, damit sein Pferd mehr (oder überhaupt) vorwärts geht. Sehr schnell wird sich das Pferd daran gewöhnen und wieder zurückfallen. Wenn der Reiter jetzt wieder dahin kommen will, wo er war, braucht er schon mindestens 11 Kilo Druck, denn die alten 10 Kilo zeigen ja keine Wirkung mehr.

Das Ergebnis: ein Teufelskreis, der immer schwieriger wird.

Entweder gibt der Reiter fix und fertig in Schnappatmung auf oder er baut sein „Waffenarsenal“ aus, was das Problem langfristig unlösbar machen wird.

Die Lösung?
Impuls, Lob und Tadel sind entscheidend! Beine weg, kurzer Impuls und dann je nach Reaktion Lob oder Tadel!

In der Praxis:

Der Reiter lässt sein Pferd laufen. Sobald er etwas „mehr“ möchte, gibt er einen kurzen Impuls am Bein und nimmt das Bein (den „Druck“) danach wieder komplett weg.
Spürt das Pferd dies überhaupt?
Definitiv!
Ein Pferd spürt eine Fliege am Fell, also ganz sicher euren Absatz oder den Sporen.

 

Ignorante Pferde

 

Jetzt kommen aber die „Kandidaten“, die nicht die größte Motivation haben und herausgefunden haben, dass man das auch ignorieren kann. Der Reiter muss also nach dem ersten (!) Impuls sehen, wie sein Pferd reagiert.
Bekommt er eine schlechte oder keine Reaktion, gibt er direkt einen deutlichen zweiten oder auch dritten Impuls, solange, bis er die gewünschte Reaktion bekommt. Sobald das Pferd wie gewünscht reagiert, wird gelobt.

Im Optimalfall erhält der Reiter diese Reaktion direkt auf die erste Hilfe/Impuls und kann direkt loben. Dann wartet er, bis das Pferd wieder zurückfällt oder er noch mehr möchte und gibt aus den „Null-Kilo“-Kraft im Bein wieder einen kleinen Impuls.
Reagiert das Pferd, wird es gelobt.
Erhält der Reiter keine oder eine schlechte Reaktion, muss er nachhaken.
Sobald das Pferd wie gewünscht reagiert, erfolgt auch hier sofort das Lob.

Beherzigt man diese Ratschläge, wird das „vor dem Bein sein“ deutlich besser klappen.
Die Pferde lernen schnell, dass sie sich selbst viel wohler fühlen, wenn sie aufmerksam und direkt auf den ersten Impuls reagieren, als wenn der Reiter jedes Mal nachkartet.

Ganz wichtig dabei: Konsequenz!

Ein Pferd neigt immer dazu, mal nachzufragen, ob man nicht doch wieder in das alte Muster zurückfallen könnte: der wichtigste Moment!
Wer zehn solche Situationen hat, es neunmal richtigmacht und nur einmal falsch,
der muss damit leben, dass die neunmal richtig nichts mehr wert sind.

Viel Spaß beim Üben!

Written by: Marcel Kanz on 9. Oktober 2018

Ab sofort bietet Find Your Horse für alle, die ihr Pferd oder ihre Pferde verkaufen wollen, einen neuen Service an:

 

Wir stellen für Sie Ihr Pferd bei uns online zum Verkauf!

 

 …..natürlich kostenfrei!

 

 Hierzu gibt es grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

 

1) Sie liefern uns die Informationen

 

Hier erhalten Sie von uns ein Datenblatt mit allen Angaben, die wir von Ihrem Pferd benötigen.

Dies senden Sie ausgefüllt zu uns zurück. Per E-mail, Fax oder unkompliziert als Screenshot per Whats App. Bestenfalls liefern Sie uns dazu auch aussagekräftige Fotos und einen Youtube-Link, der zu einem Video Ihres Pferdes führt.

Bitte beachten Sie:

– Beim Fotografieren den Fotoapparat bzw das Handy immer quer halten!

– Haben Sie Videodateien, können diese aber nicht bei Youtube hochladen, übernehmen wir das gerne für Sie.

 

2) Ihr Pferd steht schon im Internet.

 

Vielleicht haben Sie Ihr Pferd bereits auf einer anderen Verkaufsplattform im Internet platziert oder Sie besitzen eine Homepage, auf der Ihre Verkaufspferde stehen?!

Dann informieren Sie uns einfach darüber und wir holen uns alle Informationen direkt von dort und stellen Ihr Pferd oder Ihre Pferde auf Find your Horse selbständig für Sie ein.

Wenn Sie unseren Service nutzen möchten, klicken Sie einfach auf untenstehenden Button und kontaktieren Sie uns.

 

Einfacher können Sie Ihr Pferd im Internet nicht zum Verkauf weltweit anbieten!

Direkt zum Einstell-Service:

Written by: Marcel Kanz on 5. Oktober 2018

Das ist eine Frage, die sich viele Reiter stellen, die sich gerade auf Pferdesuche befinden.

Natürlich finden Sie auf Findyourhorse Inserate von vielen verschiedenen Anbietern. Dennoch möchten wir hier einmal die Erfahrungen teilen, die wir durch unseren Verkaufsstall gesammelt haben.

Unterteilen sollte man hier zunächst zwischen den Kunden aus dem Umkreis und jenen, die eine sehr große Anfahrt haben oder gar aus dem Ausland kommen.

Ist zweiteres der Fall, haben die Kunden meist einen straffen Zeitplan, was das Ausprobieren möglichst vieler verschiedener Pferde in verschiedenen Ställen angeht.

Hier ist es verständlich, dass die wenigsten Kunden sich ein zweites Mal ins Flugzeug setzen, um ein Pferd nochmals auszuprobieren.

Diese Kunden treffen dann meist, wieder in der Heimat angekommen, ihre Entscheidung.

Nun jedoch zum Reiter, der von der Entfernung her die Möglichkeit hat, ein Pferd öfters auszuprobieren.

Bei uns bekommen Kunden immer mehrere Pferde vorgestellt.

Dies ist möglich, da wir durchschnittlich zwischen 15 und 20 Verkaufspferde bei uns stehen haben. Für den Kunden bietet sich so die Möglichkeit, unmittelbar verschiedene Pferde probieren und vergleichen zu können.

Natürlich ist dies beim Anschauen eines Pferdes bei einem privaten Verkäufer meist nicht möglich.
Zunächst gehen wir mit den Interessenten durch den Stall –  ganz klar, dass hier auch etwas Aufregung im Spiel ist. Es könnte ja schließlich „das“ Pferd dabei sein.

Hier wird entschieden, ob ein Pferd vielleicht schon aufgrund der Größe oder der Optik nicht in Frage kommt.

Daraufhin werden die ausgewählten Kandidaten in der Halle oder auf dem Platz von unseren Bereitern unter dem Sattel vorgestellt.
Dabei kann der Kunde offen und ehrliche seine Meinung äußern – ob das ein oder andere Pferd vielleicht doch nicht so ganz dem entspricht, was man sich vorgestellt hat.

Die ausgewählten Favoriten, die also den ersten positiven Eindruck unter dem Sattel bestätigt haben, werden jetzt vom Kunden selbst ausprobiert.

Keine Sorge – es ist gar kein Problem,dass es am Anfang noch nicht perfekt klappt!

Reiter und Pferd müssen schließlich erstmal zusammenfinden.
Daraufhin wird entschieden, ob eins oder mehrere der Pferde in Frage kommen und es wird ein zweiter Termin vereinbart.

Hier ist es ratsam, das Pferd von Anfang an zu begleiten.

Putzen, Satteln, Reiten…. dies gehört später zum Alltag – und zwar auch ohne Bereiter.

Umso wichtiger ist es, zu schauen, wie sich das Pferd hierbei verhält.

Versuchen Sie sich Zeit zu nehmen: könnte es sich um Ihr potentiell neues Pferd handeln?

Das nach wie vor nicht alles perfekt klappt, ist normal.

Wichtig ist nur, dass Reiter und Pferd von Runde zu Runde besser zusammenfinden, mehr Vertrauen zu einander aufbauen und das Gefühl entsteht, dass es passt!

Zuhause sollte dann reflektiert werden. Wie war die Entwicklung und Verbesserung während des Ausprobierens? Erfüllt das Pferd das Anforderungsprofil, welches man sich vorher gestellt hat?

Kann man sich vorstellen – und vor allem:  freut man sich darauf – dieses Pferd täglich zu reiten?

Oftmals genügen hierfür zwei Termine – wenn Sie sich jedoch wohler fühlen ein Pferd nochmal anzuschauen, bevor Sie sich entscheiden, ist das natürlich ebenfalls sinnvoll.

Wer sich grob an diesen Ratschlägen orientiert, hat gute Chancen, sich für das Pferd zu entscheiden, dass er zu Beginn der Suche gewünscht hat.

Written by: Marcel Kanz on 11. September 2018

Fotoshooting für Verkaufspferde –

wie präsentiere ich mein Pferd optimal?

Ob Privatperson oder gewerblicher Anbieter – die richtige Präsentation eines Verkaufspferdes ist elementar für die erfolgreiche Vermarktung.

Um hierzu einige Anregungen zu geben, haben wir gestern auf unserem Instagram Kanal ein Blick „hinter die Kulissen“ gegeben und gezeigt, wie ein Fototermin in unserem Verkaufsstall abläuft -> https://www.instagram.com/findyourhorse/

Wir möchten jedoch die Gelegenheit nutzen, hier auf unserem Blog, noch einmal ausführlicher in die Thematik einzusteigen.

Vorstellung des Pferdes an der Hand

Der Ablauf eines Fototermins ist immer nahezu identisch:

Nachdem alle Pferde geputzt und eingeflochten sind, werden diese an der Hand und unter dem Sattel dem Fotografen vorgestellt.

Natürlich stellt sich die Frage, ob es unbedingt ein professioneller Fotograf sein muss.
Entscheidend ist am Ende natürlich die Qualität der Bilder und die Positionierung des Pferdes.

Wer sich dies zutraut, kann die Erstellung der Bilder natürlich auch selbst übernehmen.

Wichtig:

Die Fotos unbedingt quer machen!

Die Kamera bzw. das Handy also zum Fotografieren quer halten.

Nicht hochkant!

Oftmals ist ein Fotograf aber einfach die schnellere und zuverlässigere Lösung.

Gerade wenn Sie eine Privatperson sind, die ihr Pferd verkaufen möchte, raten wir dazu zumindest eine außenstehende Person zur Auswahl der Bilder hinzuzuziehen.

Denn, was der Pferdebesitzer als „super süß“ oder „sympathisch“ empfindet – einfach, weil es um das eigene Pferd geht – wirkt auf Außenstehende vielleicht ganz und gar nicht überzeugend.

Die Bilder sollten das Exterieur des Pferdes möglichst perfekt einfangen,
gleichzeitig aber auch einen Blick in das Interieur erlauben.

Hierfür sollten auch ausdrucksstarke Portraitfotos erstellt werden.

Portraitfotos

Warum? Ist einmal klar, dass das Pferd aufgrund seines allgemeinen Erscheinungsbildes und den Eckdaten wie Ausbildungsstand, Alter und Größe für den potentiellen Käufer passen könnten, spielen die Emotionen eine entscheidende Rolle.

Ein Blick sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte – und erzeugt eben genau diese Emotionen.

Ein aufmerksamer, wacher und freundlicher Blick ist dabei schon die halbe Miete –
und bei dem ein oder anderen Pferd gar nicht so einfach zu erreichen.

Während für das eine Pferd die Situation des Fotoshootings schon spannend genug ist,
bedarf es bei anderen etwas Hilfe für einen aufmerksamen Blick.

Welche „Hilfsmittel“ haben sich unserer Erfahrung nach bewährt?

Leider gibt es hier keine pauschale Antwort, außer: kreativ sein!

Wer sie noch nicht benutzt, sollte einmal diverse Apps für Tiergeräusche ausprobieren.
Oftmals gibt es hier auch ein Wiehern. Wem dies zu umständlich erscheint, der kann auch einfach nach diesen Geräuschen auf YouTube suchen und diese dann während des Shootings abspielen.

Sollte dies noch nicht zum gewünschten Effekt führen:
Probieren Sie es doch mal mit Hampelmann & Co – und nein, das ist tatsächlich kein Scherz!
(Wie genau dies bei uns aussieht, sehen Sie auf unserem Instagram Kanal findyourhorse)

Bilder unter dem Reiter

Natürlich ist auch bei den Bildern unter dem Reiter auf jedes kleine Detail zu achten.

Ein potentieller Käufer ist oft aufgrund des ersten positiven Eindrucks Ihres Verkaufspferdes an diesem interessiert.

Ebenso schnell werden jedoch auch Argumente gesucht, warum das Pferd vielleicht doch nicht passen könnte.

Behalten Sie diesen Umstand bei der Erstellung der Fotos im Hinterkopf:
Korrekte Anlehnung, Losgelassenheit, Ausdruck aber auch der Sitz und die Einwirkung des Reiters sollten auf den Bildern sehr gut getroffen sein.

Mit hochwertigen Bild – und Videoaufnahmen signalisieren Sie als Verkäufer Professionalität und Seriosität. Es lohnt sich also, für die richtigen Bilder etwas Zeit zu investieren.

Sie haben Fragen zur Erstellung von Bild – und Videomaterial für Ihr Inserat auf Findyourhorse?
Dann schreiben Sie uns einfach eine Nachricht – wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu dürfen!

Written by: findyourhorse on 7. September 2018

Tipps zum Pferdekauf und Training – auf Instagram und Facebook

Die Pferdesuche stellt viele Reiter vor eine große Herausforderung. Natürlich ist schnell klar, ob es sich um ein Dressur- , Freizeit- , oder Springpferd handeln soll.

Doch wie erkenne ich, dass es das richtige Pferde für mich ist?

Welche Fragen sollte ich einem Verkäufer stellen?

Wie oft sollte ich ein Pferd probereiten?

Wie beurteile ich ein Pferd?

Diese und viele weitere Fragen, sind jedem Reiter bekannt, der schon einmal auf Pferdesuche war oder es gerade ist. Damit es für dich nun super einfach ist, dein Traumpferd zu finden, bietet Findyourhorse nicht nur täglich neue Inserate, sondern auch eine ganze Reihe an Tipps & Tricks zum Pferdekauf – und zwar in den sozialen Medien.

Auf Instagram und Facebook findet ihr regelmäßig Beiträge zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Pferdekauf und Ausbildung von Pferd & Reiter. So möchten wir unsere jahrzentelange Erfahrung durch unser Gestüt Rosenhof weitergeben und unserem Anspruch an einen hohen Service für Findyourhorse gerecht werden.

Damit ihr keinen unserer Beiträge verpasst, folgt doch einfach kostenlos unseren Kanälen auf Instagram

und Facebook .

Beide findet ihr auch über die Suchfunktion unter „findyourhorse“.

Written by: findyourhorse on 6. August 2018

Ja, ich will!…..oder besser doch nicht?

Warum hinterfragen Käufer manchmal in der letzten Sekunde ihre bereits getroffene Kaufentscheidung?

Im wahren Leben: Ein Pferd wurde mehrfach ausprobiert. Mit jeder Minute wuchs die Überzeugung, daß dieses Pferd der neue vierbeinige Partner werden wird. Man ist sich sicher! Man will dieses Pferd! Und doch ziehen Käufer am Ende (unabhängig vom Tüv) ihre Entscheidung zurück und kaufen nicht.

Warum ist das so und was passiert hier? Wir beobachten das schon sehr lange und immer wieder. Es entwickelt sich ein Prozess, der den Käufer immer näher an eine verbindliche Kaufzusage heranführt, der sich dann – ganz kurz vor Abschluß – wieder in die andere Richtung entwickelt. Plötzlich entsteht Unsicherheit. Man möchte „ganz sicher“ sein. Und während man bis zu diesem Punkt meist nach Gründen suchte, warum es DIESES Pferd sein muss, beginnt man nun nach Gründen zu suchen, warum es dieses Pferd NICHT sein soll. Während der Kunde anfangs alle Gründe suchte, die FÜR das Pferd und einen Kauf sprechen, sucht er vor der Entscheidung Gründe, die GEGEN einen Kauf sprechen. Und da es generell leichter ist, Gründe zu finden, die gegen einen Kauf als für einen Kauf sprechen, treffen wir oft auf das Phänomen, dass Pferd und Käufer nicht zusammen kommen, obwohl alle außenstehenden Beteiligten überzeugt sind, dass es die passende Kombination wäre.

Gründe, ein Pferd nicht zu kaufen, gibt es viele. Z.B. der finanzielle Aspekt, gesundheitliche Einschränkungen, die Furcht, ob es reiterlich wirklich passt. Sehen wir uns diese einzelnen Punkte einmal genauer an:

der finanzielle Aspekt: bei Pferden im höherwertigen Bereich trifft man diese „Problematik“ eher nicht an. Die findet eher dort statt, wo der Käufer sich die Kaufsumme mühsam erarbeiten und ersparen musste. Das ist ein Nährboden für die sich immer weiter steigernde Furcht, das mühsam gesammelte Geld jetzt falsch zu investieren.

gesundheitliche Einschränkungen: kein Lebewesen ist perfekt. Auch kein Pferd. Bei jeder tierärztlichen Untersuchung muss über diverse Dinge mit dem Tierarzt gesprochen und abgewogen werden. Hat z.B. ein Pferd einen Befund, der gemäß altem Röntgenleitfaden mit der Note 2- eingestuft wird, so kann man dies aus zwei Perspektiven betrachten: man hat das Risiko, daß das Pferd mit 5-10 %iger Wahrscheinlichkeit einmal aufgrund dieses Befundes lahm gehen wird. Oder: man hat eine 90-95%ige Chance, daß dieser Befund nie zu einem Problem werden wird, und wenn doch, dann kann man es medizinisch managen. Wer Furcht hat, einen Fehler zu machen, wird sich an erster Denkweise orientieren.

passt es reiterlich: Wir sagen immer: wir können nur das Pferd verkaufen. Das Zusammenwachsen findet zu Hause statt. Ein Kunde kann beim Ausprobieren nur zu einer Einschätzung kommen, ob aus Pferd und Reiter mal ein Team und ein Paar werden wird. Auch hier kann man mit zwei Denkweisen arbeiten:

a) es wurde beim Probereiten von Runde zu Runde besser und beim zweiten Mal war es schon richtig gut.

b) ja…es hat funktioniert, aber gerade beim ersten Mal gab es zu Beginn Abstimmungsprobleme. Wer Furcht hat, eine falsche Entscheidung zu treffen, wird sich an b) klammern.

Kurzum: es findet ein Prozess im Kopf statt, den wir oft beobachten können. Bis hin zur Kaufentscheidung ist der Kunde optimistisch und auf der Suche nach Gründen, nun endlich seinen vierbeinigen Partner genau in diesem Pferd zu finden. Und wenn dann die Kaufentscheidung näher rückt, kippt die Sichtweise der Kriterien plötzlich und die Frage, ob man jetzt nicht einen Fehler macht, wird so intensiv verfolgt und hinterfragt, bis die Unsicherheit derart groß wird, daß man plötzlich doch noch Abstand vom Kauf nimmt. Manchmal wird dies begründet mit der Aussage „Ich bin mir nicht zu 100% sicher“. Davon abgesehen, daß der Käufer dies bis kurz zuvor vermeintlich noch war, stellt sich die Frage, wie man bei einem Pferdekauf auch nur ansatzweise 100% sicher sein kann? Ein Pferdekauf ist immer eine Abwägung aller Argumente die dafür und dagegen sprechen. Aber egal welches Argument man anführt, es prallt ab, der Kunde lässt sich nicht mehr umstimmen. 

Damit ist im Ergebnis ein Pferdekauf, bei dem alle Außenstehenden aber insbesondere der Käufer überzeugt sind, daß es nach Abwägung aller Argumente eine richtige Entscheidung wäre, exakt dieses Pferd zu kaufen, geplatzt. 

Was kann man Käufer oder Verkäufer empfehlen, um dies zu verhindern?

Der Verkäufer hat hier sehr viele Argumenete. Aber er hat kaum Chancen einzuwirken, wenn dieser Umkehrprozess erst einmal begonnen hat. Alles, was er versuchen wird, erhöht den Eindruck, ihm ginge es nur um das Geschäft und verstärkt eher das Misstrauen beim Käufer, zumindest aber das Gefühl, daß einem etwas „aufgeschwätzt“ wird. Jedes Argument kann hier als Bedrängen interpretiert werden und lässt den Abstand des Käufers nur wachsen. Die Argumente mögen inhaltlich alle zutreffen, sie werden aber eher das Gegenteil bewirken.

Dem Käufer kann man nur raten, sein Verhalten zu reflektieren. Ein Pferdekauf ist niemals eine Sache, bei der man sich 100% sicher sein kann und bei der man 100%ige Sicherheit erhält. Man muss irgendwann eine Entscheidung treffen, und die muss nicht zwingend im Kopf stattfinden, sondern darf hier auf jeden Fall nach Abwägung aller sachlichen Argumente aus dem Bauch heraus getroffen werden. Man muss nur einmal darüber nachdenken, welche Hochs und Tiefs man mit den eigenen Pferden in der Vergangenheit hatte. Im Rückblick lächelt man meist darüber und ist sich bewusst, daß dies eben dazu gehört. Diese Einstellung sollte man sich auch im Kaufprozess vor Augen führen und sich darüber im Klaren sein, daß ein leichtes Missverständnis beim Probe reiten nicht ein Hinweis darauf ist, daß dies defintiv das falsche Pferd sein muss. Ebenso muss man sich darüber im Klaren sein, daß man oft eigene Pferde mit diversen medizinischen Problemen hatte, die oftmals nie mittel- oder langfristig ein Problem dargestellt haben, während man beim Kauf des neuen Partners immens hohe Ansprüche an eine gesundheitliche Beschaffenheit stellt, die nahe am Perfektionismus liegen muss, die die Natur als solche gar nicht vorgesehen hat und die sich in der Realität auch nicht vorfinden lässt. Oftmals hilft es, das Ganze mit einer fachkundigen Person zu besprechen, der man vertraut. Und hier noch ein Tipp: Eine Person reicht! Bei zweien wird es leicht kompliziert, ab drei sehr kompliziert und ab „mehr“ beginnt das Chaos!

So wünschen wir abschließend allen Pferdekäufern, daß sie IHR richtiges Pferd und den neuen vierbeinigen Lebenspartner finden. Und wenn er da steht….dann greift zu und macht euch nicht verrückt! 

Written by: findyourhorse on 12. Juni 2018

Vorwort

Jenny Smn ist vielen bekannt als Youtube-Bloggerin. Begonnen hat sie ihre youtube-Karriere mit Beiträgen  über ihr Pferd Mambo. Inzwischen gibt es nicht nur um die 80.000 Abonnenten, sondern sie gibt auch zahlreiche Autogrammstunden und es gibt ein Buch über sie. 

Nach einer Tragödie, die man auf ihrem Kanal nachverfolgen kann, war Jenny auf der Suche nach einem neuen Pferd und so kam der Kontakt mit dem Gestüt Rosenhof zustande. Hinter dem Gestüt Rosenhof steht bekanntlich der Macher von Find your Horse Marcel Kanz.

Das erste Treffen – die Pferde kennenlernen

Auf dem Gestüt Rosenhof wurden ihr diverse Pferde vorgestellt. Beim Probereiten hat sich Jenny sofort in Dream Boy verliebt. So hiess Catchy damals noch. Unser Fazit: die Harmonie hat auf jeden Fall gestimmt. Und bei Jenny sprang direkt der Funke über und eine Verbindung mit Dream Boy/Catchy war hergestellt. Deswegen hat es uns auch nicht gewundert, dass Jenny noch ein zweites Mal gekommen ist…

Das zweite Treffen – den Kaufvertrag unterschreiben

Bei Jennys zweitem Besuch auf unserem Gestüt hat sie sich dann ganz offiziell für ihn entschieden. Ihr neues Pferd, das nun „Catchy“ heißt, muss jetzt von Jenny weiter ausgebildet werden. Aber sie selbst sagt, genau so wollte sie es haben – sie ist jemand, der Herausforderungen braucht und die hat sie nun mit Catchy bekommen. Nach dem unterschriebenen Kaufvertrag stand einer Abholung dann nichts mehr im Wege…

Das dritte Treffen – Catchy abholen

Wir haben uns sehr gefreut, Jenny ihr neues Pferd zu vermitteln. Als sie dann schließlich kurze Zeit nach dem Abschluss des Kaufvertrags wieder zu uns kam, konnte sie Catchy schon mitnehmen. Vor ihr liegt jetzt eine aufregende Zeit mit ihrem Catchy, in der sie uns auch nochmal besuchen möchte. Wir freuen uns schon jetzt auf die beiden!

Seht euch das Video an, in dem Jenny Smn vom Kauf ihres Pferdes bei uns berichtet. Den gesamten Youtube-Kanal wie auch die dazugehörigen Social-Media-Seiten können wir Allen ans Herz legen!

Den Youtube-Kanal findet man hier:

https://www.youtube.com/user/jembosvlog

Written by: Dennis Müller on 10. Mai 2018

NT-equiVents und NT Horse-Shop: Umfangreiches Angebot

Im Rhein-Main-Gebiet haben sich die Initialien „NT“ in den letzten Jahren zu einer eigenen Marke entwickelt und  stehen für die kompetente Betreuung von Reitturnieren sowie für den Verkauf von qualitativ hochwertigen Reitsportartikeln.

Dahinter steht der Name Nico Troiano, der sich mit viel Engagement als Betreiber eines Turnierbüros etabliert
und zusätzlich unter die Anbieter von Reitsportartikeln gemischt hat. Dem Turniergeschehen war er schon immer verbunden. Früher ist er selbst geritten und nahm erfolgreich an Turnieren teil. Da war klar, dass er sich nicht gänzlich vom Turniersport verabschieden würde. Selbst dann nicht, als sein Pferd zu alt dafür wurde. In der Organisation von Reitsportveranstaltungen und dem Betreuen der Meldestelle fand er eine Alternative. „Vor 16 Jahren habe ich angefangen, mich mit Unterstützung darin einzuarbeiten.“ Seit zwölf Jahren arbeitet er auf diesem Gebiet selbständig, baute sein eigenes Turnierbüro auf und hat es in den letzten Jahren stetig ausgebaut. Dabei bewegt er sich deutschland- und europaweit. Mit Veranstaltungen in Hessen und Rheinland-Pfalz ist er aber auch im Rhein-Main-Gebiet unterwegs. Die Leistungen sind umfangreich und gehen über die reinen Arbeiten einer Meldestelle hinaus. Troiano erklärt: „Unser Service passt in keine Schublade.“ Angefangen von der Ausschreibung, für die Troiano Reitvereine gerne berät und den fertigen Entwurf anschließend zur Prüfung bei der zuständigen Landeskommission einreicht, über die Annahme der Nennungen bis hin zum Schriftverkehr mit der FN und der FEI kümmert er sich um sämtliche anfallenden Arbeiten. Auf Wunsch organisiert er erfahrene Turniersprecher, kümmert sich um Schleifen und Ehrenpreise oder hilft bei der Suche von Richtern oder einem Parcourschef. Die komplette Beschallung, die Zeitmessung und Videowalls können in Kooperation mit Partnerunternehmen realisieren werden. Mit vernetzten PC-Arbeitsplätzen, Kopierer und Mobiltelefon ist auch seine mobile Meldestelle bestens für alle Arbeiten während des Turniers ausgestattet. So kann er auf seiner Homepage im Livescoring alle Ergebnisse und Starterlisten bereitstellen. Von Reitern wird auch gerne die Möglichkeit genutzt, online ihre Startbereitschaft zu erklären. In wenigen Schritten können sie auf seiner Homepage rund um die Uhr die Online-Startbereitschaft abrufen.

Internationale Turniere

Im letzten Jahr wurde dann schließlich die Namensgebung in „NT-equiVents“ geändert. „Um den internationalen Turnieren, die auch immer mehr werden, gerecht zu werden“, wie Troiano erklärt. Zu diesen zählt neben dem Dressurfestival mit Weltcup im ungarischen Máriakálnok auch das Dressurevent mit Weltcup in Lipica/Slowenien sowie das internationale CDI4*/CSI2* auf dem Kranichsteiner Hof in Darmstadt. Es sind aber nicht nur die großen Turniere, die er betreut. „Wir machen alles von WBO bis international, von Reitsport bis Fahrsport.“ Auch die Abwicklung von Meisterschaften gehört zu den Aufgaben, die er gerne übernimmt. „Beispielsweise wurden durch uns schon mehrmals die Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Ein- und Zweispänner durchgeführt. Aber auch die Bayerischen Meisterschaften der Ein-, Zwei- und Vierspänner wurden durch uns betreut sowie diverse Meisterschaften im Reitsport.“ Die Abwicklung der diesjährigen Weltmeisterschaften im Fahren musste er allerdings leider absagen, da sie mit dem internationalen Turnier in Kranichstein kollidieren. Der Reitsport war ursprünglich nur ein Hobby von Troiano, entwickelte sich mit der Zeit aber mehr und mehr zum eigentlichen Broterwerb. Schließlich räumt er ein: „Es wurdeimmer schwieriger, die Turnierorganisation mit meinem eigentlichen Beruf zu vereinen – gerade wenn man von Mai bis September am Wochenende auch schon am Dienstag oder Mittwoch zur Verfügung stehen muss.“ Für den gelernten Speditionskaufmann bedeutete dies den Schritt in die Selbständigkeit. Noch immer betreut er diverse Firmen und berät sie in der Logistik. Seine 20-jährige Berufserfahrung macht ihn auch auf diesem Gebiet zu einem kompetenten Ansprechpartner.

Shop als zweites Standbein

Neben der Arbeit im Speditionsgeschehen und dem Organisieren von Turnieren hat sich Troiano vor acht Jahren mit dem NT Horse-Shop ein weiteres Standbein aufgebaut. „Das Ganze hat damals angefangen, als ich Produkte aus Italien nach Deutschland eingeführt habe.“ Anfangs natürlich noch im kleineren Rahmen. Seine Produktpalette fasste damals noch drei bis vier Marken. Die verkaufte er in seinem Onlineshop oder über einen Verkaufsstand bei Reitturnieren. Der Shop wuchs und immer mehr Marken
und Produkte fanden den Weg in das Sortiment. „Seit letztem Jahr habe ich einen größeren Onlineshop mit komplett neuem Shopsystem. Es sind jetzt knapp 3.000 Artikel online.“ Die Produktpalette für den Reiter umfasst neben Accessoires wie Gürtel, Mützen oderSchals die komplette Ausstattung von Kopf bis Fuß. Angefangen vom Reithelm über Handschuhe, Reithosen, Stiefel und Co. bis hin zum vollständigen Turnieroutfit wird man im NT Horse-Shop fündig. Genau so umfangreich gestaltet sich das Angebot der Pferdeartikel. Bei der großen Auswahl an Decken, Gebissen oder Trensen- und Kandarenzäumen kann die Entscheidung schon mal schwer fallen. Dennoch hält er an den Anfängen fest: „Ich habe überwiegend italienische Marken im Angebot“, berichtet er und fängt an, die italienischen Top-Marken aufzuzählen: „Animo, eQuick, JER Stirrup, Kask, Lovehorses, Sergio Grasso und Veredus.“ Und natürlich gibt es im Shop eine große Auswahl an Produkten von über 30 internationalen Top-Marken. Nutzer der Social Media-Kanäle hält er über Neuheiten in seinem Sortiment ständig auf dem Laufenden. Darüber hinaus haben sie außerdem die Chance, an attraktiven Gewinnspielen teilzunehmen.

Shoppen in entspannter Atmosphäre

Was die Produktpalette betrifft, überlässt Nico Troiano nichts dem Zufall und versucht, einen gesunden Mittelweg zwischen High-ClassProdukten und Standardware zu finden. „Ich fahre immer eine Drei-Marken-Strategie.“ Das heißt, er hat von jeder Produktlinie maximal drei Marken, die sich zwischen normalem, mittlerem und oberem Preissegment bewegen. Damit geht er sicher, dass auch garantiert jeder Kunde etwas Passendes findet – und das alles, ohne bei der Qualität Abstriche machen zu müssen. Die ganze Produktvielfalt können Kunden in dem Shop auf dem Kranichsteiner Hof in Augenschein nehmen und ganz entspannt in ruhiger Atmosphäre shoppen. Alle in Zusammenhang mit dem NT HorseShop anfallenden Arbeiten erledigt er außerdem selbst. Angefangen von der Vermarktung der Onlineplattform bis hin zum Versenden der Ware. „Ich bin gelernter Speditionskaufmann und da spielt mir mein Beruf natürlich sehr in die Karten.“ Dank einer Kooperation mit DHL verlassen alle Bestellungen, die bis zwölf Uhr mittags eingehen, auch noch am gleichen Tag das Haus – für den Kunden selbstverständlich versandkostenfrei und mit Rücksendeformular.

Bestpreis garantiert

Durch ausgeklügelte Verkaufsstrategien versucht er außerdem, die Käufer für sich zu gewinnen. Eine davon ist die Bestpreisgarantie.„Das heißt, sobald jemand einen Artikel wo anders günstiger sieht, bekommt er ihn auch bei uns zu dem günstigeren Preis.“ Sonderangebote oder Waren im Ausverkauf sind natürlich davon ausgenommen. „Obendrauf gibt es einen Gutschein über fünf Prozent für den nächsten Einkauf.“ Auch für Reitvereine hält er ein attraktives Angebot bereit. Mitglieder eines
bei ihm registrierten Vereins können zu Sonderkonditionen shoppen und erhalten bei jedem Einkauf zehn Prozent Rabatt. Selbstverständlich gibt es auch Geschenkgutscheine, um anderen eine Freude zu machen. Längerfristig plant er für das nächste Jahr, zeitgleich auf verschiedenen Turnieren mit seinen Verkaufsständen vertreten zu sein. Dazu sondiere er momentan die Turniere, um seinen Radius sukzessive auszuweiten. „Es geht natürlich auch darum, in nächster Zeit die größeren Turniere anzugehen. Natürlich nicht unbedingt nur die ganz großen internationalen.“ Bereits in diesem Jahr war er mit seinem Stand schon auf einigen großen nationalen Turnieren im Rhein-Main-Gebiet vertreten und wird auch beim internationalen Turnier in Darmstadt seine Waren anbieten. Dass er bei Messen wie der Reitsportmesse Rhein-Main im Mainzer Messepark vertreten sein wird, gehört dann schon zum Pflichtprogramm.

NT-Team geplant

Um die Marke „NT“ noch besser im Bewusstsein zu verankern, wird Nico Troiano auch als Sponsor in Erscheinung treten. „Es wird in Zukunft ein Team mit ausgewählten Reitern geben, die von uns mit Equipment und Zubehör unterstützt werden.“ Selbstverständlich allesamt mit dem Logo „NT“ versehen. Möchten auch Sie Ihre Veranstaltung in die professionellen Hände der NT-equiVents geben, erstellt Nico Troiano Ihnen sehr gerne ein unverbindliches Angebot. Auch als Reitsportausstatter für Ihr Turnier mit einem exklusiven Sortiment unterstützt Sie Nico Troiano mit einem Stand seines NT Horse-Shops gerne. Anfragen per Mail oder Telefon sind jederzeit möglich.

Johanna Thaben

NT-equiVents und NT Horse-Shop: Umfangreiches Angebot

Im Rhein-Main-Gebiet haben sich die Initialien „NT“ in den letzten Jahren zu einer eigenen Marke entwickelt und  stehen für die kompetente Betreuung von Reitturnieren sowie für den Verkauf von qualitativ hochwertigen Reitsportartikeln.

Dahinter steht der Name Nico Troiano, der sich mit viel Engagement als Betreiber eines Turnierbüros etabliert
und zusätzlich unter die Anbieter von Reitsportartikeln gemischt hat. Dem Turniergeschehen war er schon immer verbunden. Früher ist er selbst geritten und nahm erfolgreich an Turnieren teil. Da war klar, dass er sich nicht gänzlich vom Turniersport verabschieden würde. Selbst dann nicht, als sein Pferd zu alt dafür wurde. In der Organisation von Reitsportveranstaltungen und dem Betreuen der Meldestelle fand er eine Alternative. „Vor 16 Jahren habe ich angefangen, mich mit Unterstützung darin einzuarbeiten.“ Seit zwölf Jahren arbeitet er auf diesem Gebiet selbständig, baute sein eigenes Turnierbüro auf und hat es in den letzten Jahren stetig ausgebaut. Dabei bewegt er sich deutschland- und europaweit. Mit Veranstaltungen in Hessen und Rheinland-Pfalz ist er aber auch im Rhein-Main-Gebiet unterwegs. Die Leistungen sind umfangreich und gehen über die reinen Arbeiten einer Meldestelle hinaus. Troiano erklärt: „Unser Service passt in keine Schublade.“ Angefangen von der Ausschreibung, für die Troiano Reitvereine gerne berät und den fertigen Entwurf anschließend zur Prüfung bei der zuständigen Landeskommission einreicht, über die Annahme der Nennungen bis hin zum Schriftverkehr mit der FN und der FEI kümmert er sich um sämtliche anfallenden Arbeiten. Auf Wunsch organisiert er erfahrene Turniersprecher, kümmert sich um Schleifen und Ehrenpreise oder hilft bei der Suche von Richtern oder einem Parcourschef. Die komplette Beschallung, die Zeitmessung und Videowalls können in Kooperation mit Partnerunternehmen realisieren werden. Mit vernetzten PC-Arbeitsplätzen, Kopierer und Mobiltelefon ist auch seine mobile Meldestelle bestens für alle Arbeiten während des Turniers ausgestattet. So kann er auf seiner Homepage im Livescoring alle Ergebnisse und Starterlisten bereitstellen. Von Reitern wird auch gerne die Möglichkeit genutzt, online ihre Startbereitschaft zu erklären. In wenigen Schritten können sie auf seiner Homepage rund um die Uhr die Online-Startbereitschaft abrufen.

Internationale Turniere

Im letzten Jahr wurde dann schließlich die Namensgebung in „NT-equiVents“ geändert. „Um den internationalen Turnieren, die auch immer mehr werden, gerecht zu werden“, wie Troiano erklärt. Zu diesen zählt neben dem Dressurfestival mit Weltcup im ungarischen Máriakálnok auch das Dressurevent mit Weltcup in Lipica/Slowenien sowie das internationale CDI4*/CSI2* auf dem Kranichsteiner Hof in Darmstadt. Es sind aber nicht nur die großen Turniere, die er betreut. „Wir machen alles von WBO bis international, von Reitsport bis Fahrsport.“ Auch die Abwicklung von Meisterschaften gehört zu den Aufgaben, die er gerne übernimmt. „Beispielsweise wurden durch uns schon mehrmals die Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Ein- und Zweispänner durchgeführt. Aber auch die Bayerischen Meisterschaften der Ein-, Zwei- und Vierspänner wurden durch uns betreut sowie diverse Meisterschaften im Reitsport.“ Die Abwicklung der diesjährigen Weltmeisterschaften im Fahren musste er allerdings leider absagen, da sie mit dem internationalen Turnier in Kranichstein kollidieren. Der Reitsport war ursprünglich nur ein Hobby von Troiano, entwickelte sich mit der Zeit aber mehr und mehr zum eigentlichen Broterwerb. Schließlich räumt er ein: „Es wurdeimmer schwieriger, die Turnierorganisation mit meinem eigentlichen Beruf zu vereinen – gerade wenn man von Mai bis September am Wochenende auch schon am Dienstag oder Mittwoch zur Verfügung stehen muss.“ Für den gelernten Speditionskaufmann bedeutete dies den Schritt in die Selbständigkeit. Noch immer betreut er diverse Firmen und berät sie in der Logistik. Seine 20-jährige Berufserfahrung macht ihn auch auf diesem Gebiet zu einem kompetenten Ansprechpartner.

Shop als zweites Standbein

Neben der Arbeit im Speditionsgeschehen und dem Organisieren von Turnieren hat sich Troiano vor acht Jahren mit dem NT Horse-Shop ein weiteres Standbein aufgebaut. „Das Ganze hat damals angefangen, als ich Produkte aus Italien nach Deutschland eingeführt habe.“ Anfangs natürlich noch im kleineren Rahmen. Seine Produktpalette fasste damals noch drei bis vier Marken. Die verkaufte er in seinem Onlineshop oder über einen Verkaufsstand bei Reitturnieren. Der Shop wuchs und immer mehr Marken
und Produkte fanden den Weg in das Sortiment. „Seit letztem Jahr habe ich einen größeren Onlineshop mit komplett neuem Shopsystem. Es sind jetzt knapp 3.000 Artikel online.“ Die Produktpalette für den Reiter umfasst neben Accessoires wie Gürtel, Mützen oderSchals die komplette Ausstattung von Kopf bis Fuß. Angefangen vom Reithelm über Handschuhe, Reithosen, Stiefel und Co. bis hin zum vollständigen Turnieroutfit wird man im NT Horse-Shop fündig. Genau so umfangreich gestaltet sich das Angebot der Pferdeartikel. Bei der großen Auswahl an Decken, Gebissen oder Trensen- und Kandarenzäumen kann die Entscheidung schon mal schwer fallen. Dennoch hält er an den Anfängen fest: „Ich habe überwiegend italienische Marken im Angebot“, berichtet er und fängt an, die italienischen Top-Marken aufzuzählen: „Animo, eQuick, JER Stirrup, Kask, Lovehorses, Sergio Grasso und Veredus.“ Und natürlich gibt es im Shop eine große Auswahl an Produkten von über 30 internationalen Top-Marken. Nutzer der Social Media-Kanäle hält er über Neuheiten in seinem Sortiment ständig auf dem Laufenden. Darüber hinaus haben sie außerdem die Chance, an attraktiven Gewinnspielen teilzunehmen.

Shoppen in entspannter Atmosphäre

Was die Produktpalette betrifft, überlässt Nico Troiano nichts dem Zufall und versucht, einen gesunden Mittelweg zwischen High-ClassProdukten und Standardware zu finden. „Ich fahre immer eine Drei-Marken-Strategie.“ Das heißt, er hat von jeder Produktlinie maximal drei Marken, die sich zwischen normalem, mittlerem und oberem Preissegment bewegen. Damit geht er sicher, dass auch garantiert jeder Kunde etwas Passendes findet – und das alles, ohne bei der Qualität Abstriche machen zu müssen. Die ganze Produktvielfalt können Kunden in dem Shop auf dem Kranichsteiner Hof in Augenschein nehmen und ganz entspannt in ruhiger Atmosphäre shoppen. Alle in Zusammenhang mit dem NT HorseShop anfallenden Arbeiten erledigt er außerdem selbst. Angefangen von der Vermarktung der Onlineplattform bis hin zum Versenden der Ware. „Ich bin gelernter Speditionskaufmann und da spielt mir mein Beruf natürlich sehr in die Karten.“ Dank einer Kooperation mit DHL verlassen alle Bestellungen, die bis zwölf Uhr mittags eingehen, auch noch am gleichen Tag das Haus – für den Kunden selbstverständlich versandkostenfrei und mit Rücksendeformular.

Bestpreis garantiert

Durch ausgeklügelte Verkaufsstrategien versucht er außerdem, die Käufer für sich zu gewinnen. Eine davon ist die Bestpreisgarantie.„Das heißt, sobald jemand einen Artikel wo anders günstiger sieht, bekommt er ihn auch bei uns zu dem günstigeren Preis.“ Sonderangebote oder Waren im Ausverkauf sind natürlich davon ausgenommen. „Obendrauf gibt es einen Gutschein über fünf Prozent für den nächsten Einkauf.“ Auch für Reitvereine hält er ein attraktives Angebot bereit. Mitglieder eines
bei ihm registrierten Vereins können zu Sonderkonditionen shoppen und erhalten bei jedem Einkauf zehn Prozent Rabatt. Selbstverständlich gibt es auch Geschenkgutscheine, um anderen eine Freude zu machen. Längerfristig plant er für das nächste Jahr, zeitgleich auf verschiedenen Turnieren mit seinen Verkaufsständen vertreten zu sein. Dazu sondiere er momentan die Turniere, um seinen Radius sukzessive auszuweiten. „Es geht natürlich auch darum, in nächster Zeit die größeren Turniere anzugehen. Natürlich nicht unbedingt nur die ganz großen internationalen.“ Bereits in diesem Jahr war er mit seinem Stand schon auf einigen großen nationalen Turnieren im Rhein-Main-Gebiet vertreten und wird auch beim internationalen Turnier in Darmstadt seine Waren anbieten. Dass er bei Messen wie der Reitsportmesse Rhein-Main im Mainzer Messepark vertreten sein wird, gehört dann schon zum Pflichtprogramm.

NT-Team geplant

Um die Marke „NT“ noch besser im Bewusstsein zu verankern, wird Nico Troiano auch als Sponsor in Erscheinung treten. „Es wird in Zukunft ein Team mit ausgewählten Reitern geben, die von uns mit Equipment und Zubehör unterstützt werden.“ Selbstverständlich allesamt mit dem Logo „NT“ versehen. Möchten auch Sie Ihre Veranstaltung in die professionellen Hände der NT-equiVents geben, erstellt Nico Troiano Ihnen sehr gerne ein unverbindliches Angebot. Auch als Reitsportausstatter für Ihr Turnier mit einem exklusiven Sortiment unterstützt Sie Nico Troiano mit einem Stand seines NT Horse-Shops gerne. Anfragen per Mail oder Telefon sind jederzeit möglich.

Johanna Thaben

Written by: Dennis Müller on 26. April 2018

Seit 2004 unterstützt die bekannte Wirtschaftstrainerin und erfolgreiche Turnierreiterin Sophie Posch Reiter aller Sparten mit ihrem Mentalcoaching. Die Tatsache, dass viele Reiter mit ihren Pferden, den Erlebnissen aus der Vergangenheit, den Turnieren oder einfach mit der Ausbildung von jungen Pferden überfordert sind und oftmals nicht weiter wissen, ruft immer öfter diese Art Unterstützung auf den Plan.

In der Wirtschaftswelt und im Spitzensport ist Mentalcoaching nicht mehr wegzudenken, um außergewöhnliche Anforderungen zu meistern.

Speziell für Reiter mit traumatischen Erlebnissen wie Stürze oder Verletzungen, für Wieder-Einsteiger in die Reiterei, Reiter mit jungen Pferden, Freizeitreiter, aber auch für Turnierreiter in allen Sparten bietet Mentalcoaching den „missing link“ zwischen Geist und Körper.

„Mir ist es wichtig, sowohl den Reitern als auch den Pferden Freude und Motivation am gemeinsamen Arbeiten zu vermitteln. Wenn einer der beiden keine Freude hat, läuft etwas falsch“ sagt Sophie Posch, „In den letzten Jahren konnte ich so vielen Menschen weiter helfen, und es ist mir ein Anliegen, meine Unterstützung möglichst vielen Reitern in Österreich und Deutschland anzubieten.“

Sowohl im Einzelcoaching als auch in Wochenendkursen, im Reitstall mit eigenem Pferd, als auch auf Therapiepferden ist jede Form der Unterstützung möglich. Durch Mentalcoaching wird das Gefühl von Sicherheit und Stärke bei Pferd und Reiter wieder gewonnen, was zu wunderschönen Erfolgserlebnissen, Freude und Stolz führt.

Mehr Infos unter 
www.sophie-posch.at
+43/0664/1830257.
Mail: sophie.posch@aon.at

Büro Graz:
Sophie Posch, Mentalcoaching für Pferd & Reiter,
Schillerstraße 39, 8010 Graz, Österreich

Büro Wien:
Carl-Zwillinggasse 9, 2340 Mödling bei Wien, Österreich

Written by: Dennis Müller on 26. April 2018

Ja, ich will!…..oder besser doch nicht?

Warum hinterfragen Käufer manchmal in der letzten Sekunde ihre bereits getroffene Kaufentscheidung?

Im wahren Leben: Ein Pferd wurde mehrfach ausprobiert. Mit jeder Minute wuchs die Überzeugung, daß dieses Pferd der neue vierbeinige Partner werden wird. Man ist sich sicher! Man will dieses Pferd! Und doch ziehen Käufer am Ende (unabhängig vom Tüv) ihre Entscheidung zurück und kaufen nicht.

Warum ist das so und was passiert hier? Wir beobachten das schon sehr lange und immer wieder. Es entwickelt sich ein Prozess, der den Käufer immer näher an eine verbindliche Kaufzusage heranführt, der sich dann – ganz kurz vor Abschluß – wieder in die andere Richtung entwickelt. Plötzlich entsteht Unsicherheit. Man möchte „ganz sicher“ sein. Und während man bis zu diesem Punkt meist nach Gründen suchte, warum es DIESES Pferd sein muss, beginnt man nun nach Gründen zu suchen, warum es dieses Pferd NICHT sein soll. Während der Kunde anfangs alle Gründe suchte, die FÜR das Pferd und einen Kauf sprechen, sucht er vor der Entscheidung Gründe, die GEGEN einen Kauf sprechen. Und da es generell leichter ist, Gründe zu finden, die gegen einen Kauf als für einen Kauf sprechen, treffen wir oft auf das Phänomen, dass Pferd und Käufer nicht zusammen kommen, obwohl alle außenstehenden Beteiligten überzeugt sind, dass es die passende Kombination wäre.

Gründe, ein Pferd nicht zu kaufen, gibt es viele. Z.B. der finanzielle Aspekt, gesundheitliche Einschränkungen, die Furcht, ob es reiterlich wirklich passt. Sehen wir uns diese einzelnen Punkte einmal genauer an:

– der finanzielle Aspekt: bei Pferden im höherwertigen Bereich trifft man diese „Problematik“ eher nicht an. Die findet eher dort statt, wo der Käufer sich die Kaufsumme mühsam erarbeiten und ersparen musste. Das ist ein Nährboden für die sich immer weiter steigernde Furcht, das mühsam gesammelte Geld jetzt falsch zu investieren.

– gesundheitliche Einschränkungen: kein Lebewesen ist perfekt. Auch kein Pferd. Bei jeder tierärztlichen Untersuchung muss über diverse Dinge mit dem Tierarzt gesprochen und abgewogen werden. Hat z.B. ein Pferd einen Befund, der gemäß altem Röntgenleitfaden mit der Note 2- eingestuft wird, so kann man dies aus zwei Perspektiven betrachten: man hat das Risiko, daß das Pferd mit 5-10 %iger Wahrscheinlichkeit einmal aufgrund dieses Befundes lahm gehen wird. Oder: man hat eine 90-95%ige Chance, daß dieser Befund nie zu einem Problem werden wird, und wenn doch, dann kann man es medizinisch managen. Wer Furcht hat, einen Fehler zu machen, wird sich an erster Denkweise orientieren.

– passt es reiterlich: Wir sagen immer: wir können nur das Pferd verkaufen. Das Zusammenwachsen findet zu Hause statt. Ein Kunde kann beim Ausprobieren nur zu einer Einschätzung kommen, ob aus Pferd und Reiter mal ein Team und ein Paar werden wird. Auch hier kann man mit zwei Denkweisen arbeiten:
a) es wurde beim Probereiten von Runde zu Runde besser und beim zweiten Mal war es schon richtig gut.
b) ja…es hat funktioniert, aber gerade beim ersten Mal gab es zu Beginn Abstimmungsprobleme. Wer Furcht hat, eine falsche Entscheidung zu treffen, wird sich an b) klammern.

Kurzum: es findet ein Prozess im Kopf statt, den wir oft beobachten können. Bis hin zur Kaufentscheidung ist der Kunde optimistisch und auf der Suche nach Gründen, nun endlich seinen vierbeinigen Partner genau in diesem Pferd zu finden. Und wenn dann die Kaufentscheidung näher rückt, kippt die Sichtweise der Kriterien plötzlich und die Frage, ob man jetzt nicht einen Fehler macht, wird so intensiv verfolgt und hinterfragt, bis die Unsicherheit derart groß wird, daß man plötzlich doch noch Abstand vom Kauf nimmt. Manchmal wird dies begründet mit der Aussage „Ich bin mir nicht zu 100% sicher“. Davon abgesehen, daß der Käufer dies bis kurz zuvor vermeintlich noch war, stellt sich die Frage, wie man bei einem Pferdekauf auch nur ansatzweise 100% sicher sein kann? Ein Pferdekauf ist immer eine Abwägung aller Argumente die dafür und dagegen sprechen. Aber egal welches Argument man anführt, es prallt ab, der Kunde lässt sich nicht mehr umstimmen.

Damit ist im Ergebnis ein Pferdekauf, bei dem alle Außenstehenden aber insbesondere der Käufer überzeugt sind, daß es nach Abwägung aller Argumente eine richtige Entscheidung wäre, exakt dieses Pferd zu kaufen, geplatzt.

Was kann man Käufer oder Verkäufer empfehlen, um dies zu verhindern?

Der Verkäufer hat hier sehr viele Argumenete. Aber er hat kaum Chancen einzuwirken, wenn dieser Umkehrprozess erst einmal begonnen hat. Alles, was er versuchen wird, erhöht den Eindruck, ihm ginge es nur um das Geschäft und verstärkt eher das Misstrauen beim Käufer, zumindest aber das Gefühl, daß einem etwas „aufgeschwätzt“ wird. Jedes Argument kann hier als Bedrängen interpretiert werden und lässt den Abstand des Käufers nur wachsen. Die Argumente mögen inhaltlich alle zutreffen, sie werden aber eher das Gegenteil bewirken.

Dem Käufer kann man nur raten, sein Verhalten zu reflektieren. Ein Pferdekauf ist niemals eine Sache, bei der man sich 100% sicher sein kann und bei der man 100%ige Sicherheit erhält. Man muss irgendwann eine Entscheidung treffen, und die muss nicht zwingend im Kopf stattfinden, sondern darf hier auf jeden Fall nach Abwägung aller sachlichen Argumente aus dem Bauch heraus getroffen werden. Man muss nur einmal darüber nachdenken, welche Hochs und Tiefs man mit den eigenen Pferden in der Vergangenheit hatte. Im Rückblick lächelt man meist darüber und ist sich bewusst, daß dies eben dazu gehört. Diese Einstellung sollte man sich auch im Kaufprozess vor Augen führen und sich darüber im Klaren sein, daß ein leichtes Missverständnis beim Probe reiten nicht ein Hinweis darauf ist, daß dies defintiv das falsche Pferd sein muss. Ebenso muss man sich darüber im Klaren sein, daß man oft eigene Pferde mit diversen medizinischen Problemen hatte, die oftmals nie mittel- oder langfristig ein Problem dargestellt haben, während man beim Kauf des neuen Partners immens hohe Ansprüche an eine gesundheitliche Beschaffenheit stellt, die nahe am Perfektionismus liegen muss, die die Natur als solche gar nicht vorgesehen hat und die sich in der Realität auch nicht vorfinden lässt. Oftmals hilft es, das Ganze mit einer fachkundigen Person zu besprechen, der man vertraut. Und hier noch ein Tipp: Eine Person reicht! Bei zweien wird es leicht kompliziert, ab drei sehr kompliziert und ab „mehr“ beginnt das Chaos!

So wünschen wir abschließend allen Pferdekäufern, daß sie IHR richtiges Pferd und den neuen vierbeinigen Lebenspartner finden. Und wenn er da steht….dann greift zu und macht euch nicht verrückt!