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Written by: Marcel Kanz on 19. Februar 2019

Heute haben wir ein spannendes Interview mit der lieben Friederike für euch. Friederike ist Architektin aus Düsseldorf und 31 Jahre alt. Neben ihrem Job ist sie leidenschaftliche Springreiterin und kümmert sich um ihre Pferde. Als wäre das nicht zeitlich schon eine Leistung für sich, versorgt sie auch noch täglich ihren Instagram Account „Horses en Vogue“ mit tollen Inhalten. Dabei ist Friederikes Kanal besonders bekannt für die tollen Collagen, bestehend aus stylishen Must-Haves für alle Reiterinnen, die Spaß an schönen und hochwertigen Produkten haben. Natürlich erzählt sie aber auch aus dem aufregenden Alltag mit ihren Pferden, sportlichen Entwicklungen und vielem mehr! (Instagram: https://www.instagram.com/horsesenvogue/)

Aber jetzt auf ins Interview….

Hallo liebe Friederike,

viele kennen dich bereits von deinem Instagram Kanal @horsesenvogue, wo Du auf eine sehr stylishe Art&Weise von deinem Alltag mit den Pferden berichtest. Gleich 7 Traumpferde zu finden, ist eine ganz schöne Herausforderung, oder? Magst du sie uns einmal vorstellen?


Erst mal vielen Dank für Deine lieben einleitenden Worte. Zu meiner Crew gehören 3 Springpferde: Chandra (Hellbraune, Holsteiner, Stute, 12 Jahre), Laurits (Brauner, Württemberger, Wallach, 7 Jahre), Corino (Schimmel, Holsteiner, Hengst, 9 Jahre). 1 Dressurpferd: Belli (Schimmel, DSP, 5 Jahre und 3 Rentner : Triton (Brauner, KWPN, Wallach,19 Jahre), Lady-Bird (Braune, Dänisches Warmblut, Stute, 20 Jahre) und Koko Kess (Schimmel, Trakehner, Stute, 23 Jahre). Meine bunt gemischte Herde, von dem ich keinen missen möchte.

War es von Anfang an dein Wunsch, mal so viele Pferde zu haben oder hat sich das aufgrund deiner sportlichen Ambitionen so entwickelt?

Ich bin schon sehr pferdeverrückt und habe das Glück, dass meine Familie meine Leidenschaft teilt und unterstützt. So war ich schon von klein auf immer mit im Stall und unsere Pferdefamilie ist stetig gewachsen. Im Moment habe ich das Glück vier tolle Sportpferde (mit denen ich auch aktiv Turniere reite) an meiner Seite zu haben. Unsere drei Rentner haben mir viele tolle (sportliche) Momente bereitet und genießen jetzt ihr Leben auf der Wiese.

Wie bist du zu den einzelnen Pferden gekommen? Hast du dich bei Ausbildungsställen / Händlern / Züchtern, die Du bereits kanntest, auf die Suche nach den jeweiligen Pferden gemacht oder eher online nach deinem jeweils neuen Traumpferd recherchiert? Und wie würdest du jetzt auf Pferdesuche gehen?


Ganz unterschiedlich. Corino habe ich zum Beispiel 6-jährig direkt beim Züchter gekauft. Gefunden habe ich ihn über eine Online-Plattform. Als ich die Bilder und Videos in der Anzeige gesehen habe, war es schon Liebe auf den ersten Blick. Ausbildungsstand, Charakterbeschreibung und Budget passten auch perfekt. Und selbst die Entfernung von über 500 km hat uns nicht abgeschreckt. Wir wurden nicht enttäuscht und sind noch heute sehr glücklich mit Corino. Ein toller Nebeneffekt war auch, dass ich so eine super Unterbringung für meine Rentner Stuten gefunden habe.
Chandra haben wir damals 6-jährig über eine Auktion gekauft. Ich hatte damals mehrere Pferde ausprobiert, sie war aber meine Favoritin und umso glücklicher war ich, als wird damals den Zuschlag bekamen. Sie ist ein unglaubliches Pferd, die immer für mich kämpft.
Laurits haben wir gekauft als er 2,5 Jahre alt war. Zu unserem Glück wurde er damals bei der Körung nicht angenommen und fand so den Weg zu uns. Auch hier war es Liebe auf den ersten Blick. Wir haben ihn schonend anreiten lassen und mittlerweile konnte er schon Springpferdeprüfungen erfolgreich für sich entscheiden. Es ist toll, dass wir seinen Weg in den Sport von Anfang an mit verfolgen und begleiten können.
Wenn ich noch mal ein Pferd suchen würde, würde ich wieder online schauen. So kann man sich ein guten „Marktüberblick“ verschaffen. Gleichzeitig würde ich bei befreundeten Züchtern anfragen und meine Trainer fragen, ob sie ein passendes Pferd kennen.

Welchen Ausbildungsstand hatten deine Pferde als Du sie gekauft hast? War es beim Kauf deine Absicht, sie weiter in Ausbildung zu geben?

Der Ausbildungsstand war sehr unterschiedlich: von ungeritten bis hoch S platziert war alles dabei. Eine gute und fundierte Ausbildung von Pferd und Reiter hat für mich einen hohen Stellenwert. Ich reite zwar seitdem ich denken kann und bin erfolgreich auf Turnieren unterwegs, dennoch bin ich Amateur und daher auf die Unterstützung von Profis angewiesen. Alle meine Pferde werden regelmäßig von meinen Trainern mitgeritten und auch ich habe regelmäßig Unterricht. Gerade wenn man sich ein junges Pferd anschafft, sollte man sich Unterstützung suchen.

Hattest du eine klare Vorstellung welche Rahmenbedingung dein jeweils neues Pferd erfüllen sollte? Und hat das Pferd für welches Du dich dann entschieden hast, genau diese Wünsche auch erfüllt?

Hierzu gibt es eine schöne Geschichte, wie wir Belli vor fast zwei Jahren gefunden haben. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem erfahrenen und voll ausgebildeten Dressurpferd, von dem ich als Lehrpferd viel lernen und mitnehmen kann. Mit diesen Kriterien habe ich mich auch auf die Suche in Onlineportalen und Ausbildungsställen gemacht. Und was oder besser wen haben wir dann zufällig gefunden? Den damals 3 jährigen Belli, der gerade angeritten war. Nicht das, was ich damals gesucht haben, aber dennoch ein Traumpferd. Anstatt von ihm zu lernen, lernen wir jetzt gemeinsam (mit Unterstützung meines Dressurtrainers) das große Dressur 1×1.

Wenn man bereits 7 Pferde gefunden hat, die super zu einem passen, hat man sicherlich einiges an Erfahrung in Sachen Pferdekauf! Hast du Tipps für unsere Abonnenten die sich gerade auf Pferdesuche befinden?


Die Anschaffung eines Pferdes sollte wohl überlegt sein, schließlich ist es auch der Beginn einer Lebensgemeinschaft mit dem Partner Pferd für viele Jahre. Anfangs sollte man sich die Frage stellen, was für ein Pferd man sucht und wie seine eigenen Fähigkeiten und Wünsche sind. Was sind zum Beispiel (sportliche) Ziele, die man mit dem neuen Traumpferd gerne erreichen möchte? Möchte man gerne einen zuverlässigen Partner zum Ausreiten finden? Sucht man einen Lehrmeister? Oder vielleicht ein junges Pferd, das man sich selbst ausbildet?
Was Farbe, Größe, Geschlecht und Abstammung angeht, sollte man sich einen Spielraum einbauen und nicht zu fokussiert nach DEM Traumpferd suchen. Keine Kompromisse hingegen sollte man bei der Gesundheit des potentiellen Traumpferdes machen.
Die Chemie sollte stimmen: Ich finde es wichtig, dass man schon von Anfang an eine Verbindung zu dem Pferd verspürt und der Wohlfühlfaktor im Sattel direkt da ist. Sollte es Zweifel geben, würde ich mir immer Rat bei einer/m Reitlehrer/in des Vertrauens holen, die/der die eigenen Reitfähigkeiten kennt und weiß, was man händeln kann und womit man sich vielleicht vor eine unlösbare Aufgabe stellt. Hier sollte die Vernunft siegen.

Schlussendlich sollte man sich bei der Entscheidung nicht unter Druck setzten lassen und auf sein Herz hören. Schließlich passt zu jedem Topf ein Deckel und so wird auch jedes Pferdemädchen ihr Traumpferd finden. Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Pferdesuche!

Wie sieht dein Alltag mit 7 Pferden aus? Das hört sich nach viel Spaß, aber auch viel Arbeit an!


Alleine ist das neben meinem Job nicht zu schaffen. #teamworkmakesthedreamwork ;-)! Ich bin froh, dass mich meine Trainer, Familie und Freunde mich bei der Versorgung der ganzen Herde unterstützen. An dieser Stelle ein großer Dank und ganz besonders an meine Eltern, die mich finanziell bei meiner Leidenschaft unterstützen! Von meinen 7 Pferden gehen aktiv noch 4 im Sport. Koko Kess und Lady-Bird stehen in Holstein auf der Wiese und werden dort bestens versorgt. Ich reite unter Woche, nach der Arbeit, meist ein bis zwei Pferde. Die anderen werden von meinen Trainern geritten oder longiert. Zwei mal die Woche springe ich und Dressurtraining mit Unterricht steht auch 2 x die Woche auf dem Plan. Für alle Pferde stehen zusätzlich täglich Führmaschine und Weide-/ Paddockgang auf dem Programm. Am Wochenende schaffe ich es meistens alle Pferde zu reiten und lasse mir dann auch gerne mal mehr Zeit fürs Putzen und Versorgen der Pferde. Mein Verlobter ist glücklicherweise auch Pferdebesitzer und bringt somit viel Verständnis für mein zeitintensives Hobby auf. Ride, Eat, Sleep, Repeat. Für mich ein perfekter Tag.

Vielen Dank für das Interview liebe Friederike! Wir wünschen Dir weiterhin ganz viel Spaß & Erfolg mit deinen tollen Vierbeinern und bedanken uns herzlich für das Interview!

  • Wir hoffen euch hat das Interview gefallen! Ihr kennt Friederikes Kanal @horsesenvogue noch nicht? Dann schaut doch mal bei ihr vorbei https://www.instagram.com/horsesenvogue/ !
    Copyright Bilder: Beccs Photoart
Written by: Marcel Kanz on 6. Februar 2019

Ein Gastbeitrag von Daniela Weber, Pferdeosteopathie

Reiten ist ein Ganzkörpertraining. Das wird oft vergessen… oder verdrängt.  Erinnern Sie sich an Ihre Reitanfänge??? Nach den ersten Reitstunden konnte man sich anschließend tagelang nicht bewegen. Man hat Muskeln gespürt, von deren Existenz man bis dahin nichts ahnte. Auch nach längeren Reitpausen spürt man diese Muskeln wieder.

Unser Körper sollte in der Lage sein, sich den Bewegungen des Pferdes anzupassen. Wir werden bewegt, d.h. wir müssen uns ausbalancieren. Das bedeutet, dass unser Körper komplexe und koordinativ schwierige Bewegungsabfolgen rhythmisch ausführen muss. Unsere Gliedmaßen müssen unabhängig voneinander funktionieren und gleichzeitig unterschiedliche Bewegungen ausführen. Und zu allem Überfluss, während wir Fliehkräften, Beschleunigung und dreidimensionalen Bewegungen ausgesetzt sind. Puh….

Unser Alltag ist oft weniger komplex. Viele haben einen Beruf mit überwiegend sitzender Tätigkeit oder einseitigen Bewegungen. Hier wird also nicht wirklich unser Körper trainiert.  Dadurch entstehen oft Verspannungen oder evtl. auch Rückenschmerzen.

Als Reiter steht das Wohl des Pferdes an erster Stelle, dies wird regelmäßig vom Pferdeosteopath behandelt, es kommt unter das Rotlicht oder unter die Magnetfelddecke. Man achtet auf das richtige, angepasste Training. Die Fütterung wird unter die Lupe genommen….

Das ist alles sehr wichtig und richtig!!!

ABER auch das besttrainierteste Pferd hat ein Problem mit einem schiefen, schwachen und unausbalancierten Reiter. Nur wenn beide, Pferd und Reiter, körperlich fit sind, kann Leistung erbracht werden.

Also nicht nur an das Pferd, sondern auch an sich selbst denken!!!

Lassen Sie sich auch regelmäßig vom Physiotherapeuten und/oder Osteopath durchchecken? So können Störungen im Bewegungsapparat, Verspannungen und verkürzte Muskeln frühzeitig entdeckt und behoben werden.

Aber welcher Sport soll es sein???

Die Kommunikation mit dem Partner Pferd erfolgt allein nur durch Bewegung und Berührung. Ausgleichssportarten verbessern das Gleichgewicht und die Beweglichkeit des Reiters. Muskeln werden trainiert. So verbessert sich die Kommunikation und der Reiter kann sein Pferd optimal unterstützen!!!

Für die, die wenig Zeit haben, und unabhängig sein möchten, gibt es die Möglichkeit, sich vom Physiotherapeut Übungen für zu Hause zeigen zu lassen. Würde aber natürlich voraussetzen, dass man diese dann auch zu Hause macht (!) J

Des Weiteren sind Pilates, Yoga, Tanzen, Zumba, Ballsportarten, Joggen und auch das Trainieren im Fitnessstudio an den Geräten optimal als Ausgleichssport.

Bei all diesen Sportarten werden die Ausdauer, die Balance, die Koordination und die Kraft trainiert.

Wofür Sie sich auch entscheiden, wichtig ist, dass Sie Spaß daran haben!!!

Reiten ist Sport: für Pferd und Reiter!!

Sind Reiter und Pferd fit, steht dem gemeinsamen Spaß nichts im Wege!

In diesem Sinne, bleiben Sie fit!

Haben Sie Fragen hierzu, sprechen Sie mich gerne an.

Daniela Weber

Humanphysiotherapeutin (www. physiotherapie-daniela-weber.de)

Pferdeosteopathin  ( www.pferdeosteopathie-daniela-weber.de)

Written by: Marcel Kanz on 5. Januar 2019

Ein Gastbeitrag von Sonja Wegener Reitausbildung

Training – Was ist das eigentlich?

Einfach ausgedrückt ist Training die planmäßige und systematische Realisation von Trainingsinhalten zur Erreichung von Zielen im Sport. Mit gezieltem nachhaltigem Training erreichen wir eine Funktionsverbesserung aller Systeme im Organismus: Das Herz-Kreislauf-System und die Schweißbildung wird verbessert und genauso eine effiziente Energieversorgung und -nutzung der Muskulatur, um die damit verbundene Ermüdung der Muskeln herauszuzögern.

Bevor ich mir Gedanken über einen geeigneten Trainingsplan für mein Pferd mache, muss ich mir ein Bild über den allgemeinen Gesundheits-, Ernährungs- und Pflegezustand machen. Woran erkenne ich ein gut trainiertes gesundes Pferd? Zunächst ein mal betrachte ich das äußere Erscheinungsbild und stelle mir einige Fragen: Glänzt das Fell oder ist es matt? Wie ist der Ernährungszustand? Passt es zum Typ Pferd, oder ist das Pferd zu dünn oder zu dick? Ist das Pferd schon ausreichend bemuskelt, d.h. dem Ausbildungsstand und Alter entsprechend? Hat das Pferd Vorerkrankungen und was weiß ich über das bisherige Training?

Im besten Fall mache ich einen Gesundheitscheck in Zusammenarbeit mit meinem Tierarzt (Blutblid und Kontrolle der Zähne und des Herz-Kreislauf-Systems) und Schmied und gerne auch Physiotherapeut bevor ich mit gezieltem Aufbautraining beginne. Grundvoraussetzung ist natürlich auch die passende Ausrüstung.

Grundausbildung- und Leistungstraining

 

Ausbildung des Pferdes ist auch gleichzeitig Training des Pferdes. In der Grundausbildung werden dem Pferd Kenntnisse und Fähigkeiten wie z.B. die Hilfengebung des Menschen zu verstehen, vermittelt. Bilde ich mein Pferd im Sinne der klassischen Reiterei aus, ergibt sich der systematische Aufbau durch die Skala der Ausbildung (Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichten, Versammlung). Der Ausbildungsstand lässt sich durch die Inhalte und Anforderungen der Klassen E bis S feststellen. Bei stetiger Ausbildung erfolgt ein fließender Übergang von Grundausbildung zum Leistungstraining. Im Leistungstraining erfolgt die Anpassung des Körpers an hohe und höchste Leistungsanforderungen. Analog den Anforderungen an die Klassen und dem damit verbundenen Ausbildungsstand, wird die Entwicklung von Schub- und Tragkraft stetig gesteigert.

Wie plane ich mein Training?

 

  • Was möchte ich erreichen? Erreichbare Ziele festlegen: das kann ein Prüfung auf einem Turnier sein, ein Lehrgang an dem ich teilnehmen und gut vorbereitet sein möchte, Reitabzeichen oder auch das Ziel im Gelände einen Berg hoch zu galoppieren.
  • Rechtzeitig mit dem Training beginnen.
  • Oberstes Gebot: Förderung der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft immer unter dem Aspekt der ethischen Grundsätze und der Beachtung der Gesundheit des vierbeinigen Partners
  • Kontinuität! regelmäßiges Training ohne längere Unterbrechung
  • Sich selbst kontrollieren z.B. durch Trainingstagebuch, Videoanalyse, und mit Hilfe eines Trainers (Reitunterricht)
  • die psychische Verfassung optimieren, denn nur wer mental gut drauf ist wird auch entsprechend gute Leistung bringen und im entscheidenden Moment auch abrufen können. Bedeutet für uns: Vertrauen des Pferdes zum Reiter fördern, Ängste abbauen, Ausgeglichenheit schaffen, Abwechslung bieten. Den Partner Pferd motiviert, aufmerksam und freudig halten.
  • Jedes Training muss individuell auf das Pferd-Reiter-Paar abgestimmt sein: Belastungsintensität, -dauer, -umfang und -häufigkeit der Trainingseinheiten werden für einen bestimmten Zeitraum festgelegt und nach und nach erhöht. Lasst Euch von erfahrenen Trainern beraten und coachen.
  • Es ist wichtig einen Zyklus von Belastung und Erholung einzuhalten, um eine Anpassung des Organismus an das Training zu erzielen. Nach großen Anstrengungen muss es auch immer aktive Erholungsphasen geben.

Achtung vor Überforderung

 

Wer ein Pferd trainiert muss auch Anzeichen von Überforderung erkennen können. Häufig sind Widerstand und Verweigerung ein Anzeichen von Überforderung oder Übermüdung, genauso aber auch Teilnahmslosigkeit oder Lethargie. Bei häufiger Nervosität, Angst und Durchfall, Muskelzittern, übermäßiges Schwitzen oder auffallende Konzentrationsschwäche sollte das Training überdacht werden. Überforderung in der Ausbildung sollte unbedingt vermieden werden u.a. auch um Schäden am Bewegungsapparat zu vermeiden.

Wer bis hierhin gelesen hat wird feststellen, dass das Training eines Pferdes eine hochkomplexe Angelegenheit ist und sich jetzt wahrscheinlich fragen, ob er sich dieser Planung schon ausreichend gestellt hat. Nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, probiert es doch mal aus und führt ein Trainingstagebuch und schreibt Euch auf wie viele Minuten ihr euer Pferd am Tag in den verschiedenen Gangarten bewegt, auf welchen Böden ihr reitet, ob es dabei stark schwitzt oder gar nicht schwitzt. Ob Dressur, Springen, Longe, Bodenarbeit oder Gelände und wie es sich dabei verhält. Das verschafft einen Überblick und ihr werdet merken, dass ihr euren vierbeinigen Partner in ein paar Wochen noch besser kennen gelernt habt.

Written by: Marcel Kanz on 26. November 2018

Ein Gastbeitrag von Daniela Weber, Pferdeosteopathie

Winter is Coming – It´s Check up – Time

„Zack“ ist der Herbst da, und der Winter rollt mit riesigen Schritten auf uns zu.

Jetzt ist die Zeit gekommen, wo oft etwas mehr Ruhe und Zeit einkehrt.

Die Turniersaison ist (fast) vorbei  und auch für den Freizeitreiter bedeutet der Winter eine Umstellung.

Ich finde, jetzt ist die optimale Zeit, seine jährlichen Check-Up´s anzugehen.

Hierzu gehört die alljährliche Zahnkontrolle beim Pferd. Für die gesamte Balance und Leistungsfähigkeit des Pferdes ist eine perfekte Kiefer-/Zahnverbindung notwendig, z.B. kann eine Fehlstellung des Gebisses oder Kiefergelenkes die Bewegung des Zungenbeins behindern. Daraus können Verspannungen in der verbindenden Muskulatur entstehen.

Weiterführend kommt es zu Rittigkeitsproblemen. Um unnötige Belastungen für den Bewegungsapparat zu vermeiden, sollten mindestens einmal im Jahr die Zähne vom Tierarzt kontrolliert werden.

Ebenso gehört zum Check-Up auch die Sattelkontrolle. Der Reiter sollte regelmäßig seinen Sattel und den Rücken seines Pferdes kontrollieren und beobachten. Hat der Reiter das Gefühl, dass die Rückenmuskulatur und die Widerristmuskulatur abbaut, ist es höchste Zeit, den Sattler zu rufen. Auch wenn das Pferd während dem Satteln unruhig wird oder die Ohren anlegt etc., sollte der Sattel schnellstens geprüft werden. Um Probleme zu vermeiden, sollte der Sattel grundsätzlich einmal im Jahr von einem Sattler kontrolliert werden, bei jungen Pferden im Wachstum oder Pferden im Aufbautraining auch zweimal im Jahr.

Die Kontrolle der Trensengebisse sollte quasi täglich beim Trensen erfolgen! Gibt es scharfe Kanten oder ist es ausgeschlagen, sollte ein neues Gebiss herbei.

Sofern keine Probleme bestehen, ist zur Vorbeugung ein jährlicher Check-Up durch den Pferdeosteopathen sinnvoll. Kleinere Probleme / Baustellen schleichen sich oft unbemerkt ein, je früher man diese bemerkt und behebt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung und von Spätfolgen. Oft werde ich nach der osteopathischen Behandlung vom Pferdebesitzer gefragt: „Was kann ich tun, damit das Problem besser wird oder nicht mehr auftritt?“

Wenn die jährlichen Check-Up´s  wie Zahnkontrolle und Sattelkontrolle erfolgt sind und gegebenenfalls Probleme behoben wurden, spielt neben der optimalen Haltung und Fütterung die Muskulatur, Balance und Koordination des Pferdes eine große Rolle bei der Gesunderhaltung.

Sicher hat jeder Reiter schon einmal von der natürlichen Schiefe des Pferdes gehört. Die natürliche Schiefe ist von Geburt an vorhanden. Ein Pferd ohne Reiter, ohne Leistung in freier Natur, kommt gut mit dieser Schiefe zurecht. Aber sobald wir das Pferd reiten wollen oder Leistung in irgendeiner Form verlangen, müssen wir das Pferd gymnastizieren und gerade richten. Um unsere Pferde gesunderhaltend zu reiten, ist die Ausbildungsskala eine wichtige Stütze. Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichtung und Versammlung legen den Grundstein für jedes gut zu reitende Pferd.

Völlig unabhängig von der Reitdisziplin, ob Turnierreiter oder ambitionierter Freizeitreiter, ob reiner Geländereiter oder Fahrer, ob täglich geritten wird oder nur zweimal die Woche ins Gelände geritten wird, sobald wir von unserem Pferd Leistung verlangen, sind wir verpflichtet, unser Pferd nach dem Prinzip  der Ausbildungsskala auszubilden oder ausbilden zu lassen, um die Muskulatur zu trainieren, die Balance und Koordination zu fördern, und um das Pferd gerade zu richten. So erhalten wir unser Pferd gesund und können gemeinsam mit dem Pferd lange unser Hobby genießen.

Dies kann man natürlich reiterlich erreichen, aber genauso gibt es die Möglichkeit, dies auch vom Boden aus zu erreichen. Eine Möglichkeit hier ist die Equikinetic®.

Equikinetic® – Pferde effektiv longieren und trainieren

Equikinetic® ist ein intensives, reitweise übergreifendes Training, welches von jedem anwendbar ist. Es ist ein Intervalltraining, d.h. es ist eine Trainingsmethode, die durch abwechselnde Belastungs- und Erholungsphasen gekennzeichnet ist. Dadurch wird ein Trainingsreiz gesetzt. Diese Methode wird im Humansport schon lange eingesetzt.

In der Equikinetic® werden die Pferde in einer exakt vorgegebenen Quadratvolte in Dauerinnenstellung und Biegung, mit regelmäßigen, häufigen Handwechseln im Zeitintervall gearbeitet. Die Quadratvolte bietet dem Pferd einen vorgegebenen Weg. Dies ermöglicht eine korrekte  Laufanatomie und fördert die Geraderichtung.

Die blau/gelben Gassen  der Quadratvolte bieten dem Pferd einen Rahmen. Es kompensiert seine natürliche Schiefe nicht mehr durch das Ausscheren der Hinterhand, indem es auf die innere Schulter fällt. Genauso kann es auf der anderen Seite nicht mehr über die äußere Schulter weglaufen. Um „gerade“ um die Kurve zu kommen, muss das Pferd die Last auf  das innere Hinterbein nehmen und die Vorhand mit korrekter Stellung auf die Kreislinie eingestellt sein. Dies führt zur Aktivierung der Hinterhand.

Blau/Gelb sind übrigens die Farben, die Pferde erkennen. Pferde sind sogenannte  „Dichromaten“, d.h. sie sehen alles in Grauschattierungen, außer Blau und Gelb. Diese Farben können sie als Farben erkennen. Dieser Farbreiz hilft dem Pferd zusätzlich, da das Gehirn vermehrt aktiviert wird.

Diese Arbeit in der Quadratvolte findet ausschließlich im Schritt und Trab statt, nach einem festgelegten Plan  und am Kappzaum, da so das Genick des Pferdes am besten gestellt werden kann. Dies mit Gebiss zu machen, wäre hier absolut fehlerhaft und kontraproduktiv. Im Schritt wird über dem sogenannten  Komforttempo gearbeitet und im Trab unter dem Komforttempo.

Hier gilt Takt vor Tempo.

Wie schon erwähnt, findet das Training im Intervall statt, in einem vorgegebenen, festgelegten Zeitintervall. Zu Anfang beginnt man mit 8 Arbeitsphasen, mit je 1 Minute Belastung und 30 Sek. Erholung. Dieses wird je nach Pferd und Trainingszustand dann vorgegeben gesteigert. Gesteigert wird bis zu 16 Einheiten mit je 90 Sek., wann in die nächste Stufe gewechselt wird, hängt vom Pferd ab. Wichtig ist auch hier, unbedingt die Pause zu erwähnen. In der Pause  wächst der Muskel, viele Reiter, die viel trainieren, haben manchmal das Problem, dass die Pferde trotz Training  keine Muskulatur aufbauen und sogar abbauen. Oft liegt es an der fehlenden Pause.

Mit dem Training werden Wachstumsreize gesetzt, da wir von der Muskulatur ungewohnte Arbeit verlangen. Wir müssen der Muskulatur Zeit lassen, damit sie sich erholen, wachsen und sich auf die nächste Belastung vorbereiten kann. Durch die ungewohnte Belastung entstehen kleine Muskelfaserrisse. Der Körper braucht  48 Stunden, um diese zu reparieren. Um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen, bereitet sich der Muskel auf eine erneute Belastung vor und wächst. Deshalb ist die Pausenzeit so wichtig.

Daher sollte die Pause nach einem Training  48 Stunden sein. Diese Pause  könnte so aussehen, dass  Ihr Pferd nur einen Weidetag hat  oder dass sie eine gemütliche Runde ins Gelände reiten, an der Hand spazieren gehen, etc.

Wichtig ist während des Trainings auf Anzeichen der Überforderung zu achten. Equikinetic® ist nicht zu unterschätzen. Die ständige Konzentration und unter Spannung die Muskulatur zu arbeiten, fordert das Pferd ungemein. Anzeichen der Überforderung können sein:  das Pferd verwirft sich, läuft mit der Nase im Sand, stolpert häufig, etc. Bei diesem Zeichen sollte man die Einheit beenden. Zu Anfang kann das Pferd  auch Muskelkater bekommen.

Equikinetic® ist für jedes Pferd sinnvoll. Für das junge  ungerittene Pferd, um Muskulatur aufzubauen, um es so auf das Reiten vorzubereiten. Für das Rehapferd, welches dringend Muskulatur benötigt, um vollständig zu genesen. Alte Pferde werden geistig und körperlich fit gehalten. Sportpferde profitieren genauso wie das Freizeitpferd, womit  wir wieder bei der Ausbildungsskala wären:

Abwechslungsreiches Training motiviert das Pferd.

Ich könnte noch seitenweise über die Equikinetic® schreiben. Aber ich hoffe, ich konnte Ihnen die Vorteile dieses Trainings etwas näher bringen. Außerdem ergänzt es wundervoll die Winterarbeit und kann neben dem eigentlichen Training hervorragend für Abwechslung sorgen. Vergessen sie nur nicht die Pausen.

Haben Sie Fragen, sprechen Sie mich gerne an!

Written by: Marcel Kanz on 25. Oktober 2018

Abwechslung im Winter? Stangenarbeit!

Ein Gastbeitrag von Sonja Wegener Reitausbildung

 

Der Winter steht vor der Tür. Für viele Reiter und ihre Pferde heißt das,

die meiste Zeit in der Reithalle zu verbringen. Wir lieben Abwechslung, und

wenn das auch noch ein optimales Trainingsprogramm für unsere

Pferd-Reiter-Paare ist, macht es umso mehr Spaß!

Ein kleiner Beitrag, warum ich Stangenarbeit für ein sinnvolles Training für

jedes Sport- und Freizeitpferd halte, das regelmäßig gearbeitet/geritten

wird:

 

Physische Trainingseffekte

 

Mit dem Training über Stangen im Trab und Galopp werden die koordinativen

Fähigkeiten verbessert, also das losgelassene Zusammenspiel aller

Bewegungsabläufe, die überhaupt eine Entwicklung von Schub- und Tragkraft

ermöglichen:

Gleichgewichtsschulung von Pferd und Reiter, mehr Balance = besseres

Gleichmaß in den Grundgangarten (Takt!) und Rhythmisierungsfähigkeit. Für

den Reiter präzisere Hilfengebung durch ausbalancierten Grundsitz

Anpassungsfähigkeit und Geschicklichkeit: Durch wechselnde Aufgaben werden

auf geraden und gebogenen Linien Anreize durch unterschiedliche Abstände und

Höhen gesetzt und das Pferd aufgefordert entsprechend zu reagieren und das

Gangmaß darauf anzupassen. Auch der Reiter ist gefragt auf die Bewegung

einzugehen und unterschiedliche Ausprägungen des Entlastungssitzes zu üben.

– Der Bewegungsablauf des Pferdes wird durch energischeres Abfußen und

zunehmende Federfähigkeit in den Gelenken verbessert, das hat auch einen

positiven Effekt auf die Rückentätigkeit des Pferdes.

 

Psychische Trainingseffekte

 

Durch die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten kommt keine Langeweile auf!

Das Pferd ist immer wieder gefragt hinzuschauen und aufmerksam zu bleiben,

so dass nicht selten auch trägere Kandidaten agiler werden. Das steigert die

Motivation und schult die Konzentrationsfähigkeit der Pferde. (Achtung vor

allem bei jungen Pferden nicht zu lange Einheiten).

 

Ausbildungsschritte

 

Einige werden jetzt sagen: „Mein Pferd kann das nicht und stolpert nur über

die Stangen“. Natürlich stellt sich nicht jeder gleich geschickt an und das

gilt nicht nur für Dressurpferde. Hier gilt die Anforderung langsam

steigern. Nicht jedes Pferd findet direkt seinen Rhythmus und Gleichgewicht

im Stangen-Dschungel. Zunächst sollten regelmäßig nur einzelne Stangen auf

verschiedenen Linien erarbeitet und dann auf kleine Abfolgen gesteigert

werden. Wer hier nur 1x im Monat übt wird auch nur langsam Erfolg sehen.

Wichtig ist es dem Pferd so einfach wie möglich machen, d.h. Die Abstände

genau auf die Länge des Schrittes (Tritte, Sprung) legen, bis das Pferd sein

Gleichmaß über den Stangen findet.

Fortgeschrittene können die Abstände und Linienführung verändern und so

Raumgriff oder Versammlungsbereitschaft fördern.

Wie ihr seht ist die Arbeit mit Stangen eine sinnvolle Ergänzung im Training

von Reitpferden und fördert den losgelassen Bewegungsablauf, Aufmerksamkeit

und Motivation des Pferdes.

Wenn ihr jetzt auch auf den Geschmack gekommen seit probiert es doch mal

aus.

Written by: Marcel Kanz on 5. Oktober 2018

Das ist eine Frage, die sich viele Reiter stellen, die sich gerade auf Pferdesuche befinden.

Natürlich finden Sie auf Findyourhorse Inserate von vielen verschiedenen Anbietern. Dennoch möchten wir hier einmal die Erfahrungen teilen, die wir durch unseren Verkaufsstall gesammelt haben.

Unterteilen sollte man hier zunächst zwischen den Kunden aus dem Umkreis und jenen, die eine sehr große Anfahrt haben oder gar aus dem Ausland kommen.

Ist zweiteres der Fall, haben die Kunden meist einen straffen Zeitplan, was das Ausprobieren möglichst vieler verschiedener Pferde in verschiedenen Ställen angeht.

Hier ist es verständlich, dass die wenigsten Kunden sich ein zweites Mal ins Flugzeug setzen, um ein Pferd nochmals auszuprobieren.

Diese Kunden treffen dann meist, wieder in der Heimat angekommen, ihre Entscheidung.

Nun jedoch zum Reiter, der von der Entfernung her die Möglichkeit hat, ein Pferd öfters auszuprobieren.

Bei uns bekommen Kunden immer mehrere Pferde vorgestellt.

Dies ist möglich, da wir durchschnittlich zwischen 15 und 20 Verkaufspferde bei uns stehen haben. Für den Kunden bietet sich so die Möglichkeit, unmittelbar verschiedene Pferde probieren und vergleichen zu können.

Natürlich ist dies beim Anschauen eines Pferdes bei einem privaten Verkäufer meist nicht möglich.
Zunächst gehen wir mit den Interessenten durch den Stall –  ganz klar, dass hier auch etwas Aufregung im Spiel ist. Es könnte ja schließlich „das“ Pferd dabei sein.

Hier wird entschieden, ob ein Pferd vielleicht schon aufgrund der Größe oder der Optik nicht in Frage kommt.

Daraufhin werden die ausgewählten Kandidaten in der Halle oder auf dem Platz von unseren Bereitern unter dem Sattel vorgestellt.
Dabei kann der Kunde offen und ehrliche seine Meinung äußern – ob das ein oder andere Pferd vielleicht doch nicht so ganz dem entspricht, was man sich vorgestellt hat.

Die ausgewählten Favoriten, die also den ersten positiven Eindruck unter dem Sattel bestätigt haben, werden jetzt vom Kunden selbst ausprobiert.

Keine Sorge – es ist gar kein Problem,dass es am Anfang noch nicht perfekt klappt!

Reiter und Pferd müssen schließlich erstmal zusammenfinden.
Daraufhin wird entschieden, ob eins oder mehrere der Pferde in Frage kommen und es wird ein zweiter Termin vereinbart.

Hier ist es ratsam, das Pferd von Anfang an zu begleiten.

Putzen, Satteln, Reiten…. dies gehört später zum Alltag – und zwar auch ohne Bereiter.

Umso wichtiger ist es, zu schauen, wie sich das Pferd hierbei verhält.

Versuchen Sie sich Zeit zu nehmen: könnte es sich um Ihr potentiell neues Pferd handeln?

Das nach wie vor nicht alles perfekt klappt, ist normal.

Wichtig ist nur, dass Reiter und Pferd von Runde zu Runde besser zusammenfinden, mehr Vertrauen zu einander aufbauen und das Gefühl entsteht, dass es passt!

Zuhause sollte dann reflektiert werden. Wie war die Entwicklung und Verbesserung während des Ausprobierens? Erfüllt das Pferd das Anforderungsprofil, welches man sich vorher gestellt hat?

Kann man sich vorstellen – und vor allem:  freut man sich darauf – dieses Pferd täglich zu reiten?

Oftmals genügen hierfür zwei Termine – wenn Sie sich jedoch wohler fühlen ein Pferd nochmal anzuschauen, bevor Sie sich entscheiden, ist das natürlich ebenfalls sinnvoll.

Wer sich grob an diesen Ratschlägen orientiert, hat gute Chancen, sich für das Pferd zu entscheiden, dass er zu Beginn der Suche gewünscht hat.

Written by: findyourhorse on 12. Juni 2018

Vorwort

Jenny Smn ist vielen bekannt als Youtube-Bloggerin. Begonnen hat sie ihre youtube-Karriere mit Beiträgen  über ihr Pferd Mambo. Inzwischen gibt es nicht nur um die 80.000 Abonnenten, sondern sie gibt auch zahlreiche Autogrammstunden und es gibt ein Buch über sie. 

Nach einer Tragödie, die man auf ihrem Kanal nachverfolgen kann, war Jenny auf der Suche nach einem neuen Pferd und so kam der Kontakt mit dem Gestüt Rosenhof zustande. Hinter dem Gestüt Rosenhof steht bekanntlich der Macher von Find your Horse Marcel Kanz.

Das erste Treffen – die Pferde kennenlernen

Auf dem Gestüt Rosenhof wurden ihr diverse Pferde vorgestellt. Beim Probereiten hat sich Jenny sofort in Dream Boy verliebt. So hiess Catchy damals noch. Unser Fazit: die Harmonie hat auf jeden Fall gestimmt. Und bei Jenny sprang direkt der Funke über und eine Verbindung mit Dream Boy/Catchy war hergestellt. Deswegen hat es uns auch nicht gewundert, dass Jenny noch ein zweites Mal gekommen ist…

Das zweite Treffen – den Kaufvertrag unterschreiben

Bei Jennys zweitem Besuch auf unserem Gestüt hat sie sich dann ganz offiziell für ihn entschieden. Ihr neues Pferd, das nun „Catchy“ heißt, muss jetzt von Jenny weiter ausgebildet werden. Aber sie selbst sagt, genau so wollte sie es haben – sie ist jemand, der Herausforderungen braucht und die hat sie nun mit Catchy bekommen. Nach dem unterschriebenen Kaufvertrag stand einer Abholung dann nichts mehr im Wege…

Das dritte Treffen – Catchy abholen

Wir haben uns sehr gefreut, Jenny ihr neues Pferd zu vermitteln. Als sie dann schließlich kurze Zeit nach dem Abschluss des Kaufvertrags wieder zu uns kam, konnte sie Catchy schon mitnehmen. Vor ihr liegt jetzt eine aufregende Zeit mit ihrem Catchy, in der sie uns auch nochmal besuchen möchte. Wir freuen uns schon jetzt auf die beiden!

Seht euch das Video an, in dem Jenny Smn vom Kauf ihres Pferdes bei uns berichtet. Den gesamten Youtube-Kanal wie auch die dazugehörigen Social-Media-Seiten können wir Allen ans Herz legen!

Den Youtube-Kanal findet man hier:

https://www.youtube.com/user/jembosvlog