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Written by: Marcel Kanz in 6. Februar 2019

Ein Gastbeitrag von Daniela Weber, Pferdeosteopathie

Reiten ist ein Ganzkörpertraining. Das wird oft vergessen… oder verdrängt.  Erinnern Sie sich an Ihre Reitanfänge??? Nach den ersten Reitstunden konnte man sich anschließend tagelang nicht bewegen. Man hat Muskeln gespürt, von deren Existenz man bis dahin nichts ahnte. Auch nach längeren Reitpausen spürt man diese Muskeln wieder.

Unser Körper sollte in der Lage sein, sich den Bewegungen des Pferdes anzupassen. Wir werden bewegt, d.h. wir müssen uns ausbalancieren. Das bedeutet, dass unser Körper komplexe und koordinativ schwierige Bewegungsabfolgen rhythmisch ausführen muss. Unsere Gliedmaßen müssen unabhängig voneinander funktionieren und gleichzeitig unterschiedliche Bewegungen ausführen. Und zu allem Überfluss, während wir Fliehkräften, Beschleunigung und dreidimensionalen Bewegungen ausgesetzt sind. Puh….

Unser Alltag ist oft weniger komplex. Viele haben einen Beruf mit überwiegend sitzender Tätigkeit oder einseitigen Bewegungen. Hier wird also nicht wirklich unser Körper trainiert.  Dadurch entstehen oft Verspannungen oder evtl. auch Rückenschmerzen.

Als Reiter steht das Wohl des Pferdes an erster Stelle, dies wird regelmäßig vom Pferdeosteopath behandelt, es kommt unter das Rotlicht oder unter die Magnetfelddecke. Man achtet auf das richtige, angepasste Training. Die Fütterung wird unter die Lupe genommen….

Das ist alles sehr wichtig und richtig!!!

ABER auch das besttrainierteste Pferd hat ein Problem mit einem schiefen, schwachen und unausbalancierten Reiter. Nur wenn beide, Pferd und Reiter, körperlich fit sind, kann Leistung erbracht werden.

Also nicht nur an das Pferd, sondern auch an sich selbst denken!!!

Lassen Sie sich auch regelmäßig vom Physiotherapeuten und/oder Osteopath durchchecken? So können Störungen im Bewegungsapparat, Verspannungen und verkürzte Muskeln frühzeitig entdeckt und behoben werden.

Aber welcher Sport soll es sein???

Die Kommunikation mit dem Partner Pferd erfolgt allein nur durch Bewegung und Berührung. Ausgleichssportarten verbessern das Gleichgewicht und die Beweglichkeit des Reiters. Muskeln werden trainiert. So verbessert sich die Kommunikation und der Reiter kann sein Pferd optimal unterstützen!!!

Für die, die wenig Zeit haben, und unabhängig sein möchten, gibt es die Möglichkeit, sich vom Physiotherapeut Übungen für zu Hause zeigen zu lassen. Würde aber natürlich voraussetzen, dass man diese dann auch zu Hause macht (!) J

Des Weiteren sind Pilates, Yoga, Tanzen, Zumba, Ballsportarten, Joggen und auch das Trainieren im Fitnessstudio an den Geräten optimal als Ausgleichssport.

Bei all diesen Sportarten werden die Ausdauer, die Balance, die Koordination und die Kraft trainiert.

Wofür Sie sich auch entscheiden, wichtig ist, dass Sie Spaß daran haben!!!

Reiten ist Sport: für Pferd und Reiter!!

Sind Reiter und Pferd fit, steht dem gemeinsamen Spaß nichts im Wege!

In diesem Sinne, bleiben Sie fit!

Haben Sie Fragen hierzu, sprechen Sie mich gerne an.

Daniela Weber

Humanphysiotherapeutin (www. physiotherapie-daniela-weber.de)

Pferdeosteopathin  ( www.pferdeosteopathie-daniela-weber.de)

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