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Written by: Marcel Kanz in 11. September 2018

Fotoshooting für Verkaufspferde –

wie präsentiere ich mein Pferd optimal?

Ob Privatperson oder gewerblicher Anbieter – die richtige Präsentation eines Verkaufspferdes ist elementar für die erfolgreiche Vermarktung.

Um hierzu einige Anregungen zu geben, haben wir gestern auf unserem Instagram Kanal ein Blick „hinter die Kulissen“ gegeben und gezeigt, wie ein Fototermin in unserem Verkaufsstall abläuft -> https://www.instagram.com/findyourhorse/

Wir möchten jedoch die Gelegenheit nutzen, hier auf unserem Blog, noch einmal ausführlicher in die Thematik einzusteigen.

Vorstellung des Pferdes an der Hand

Der Ablauf eines Fototermins ist immer nahezu identisch:

Nachdem alle Pferde geputzt und eingeflochten sind, werden diese an der Hand und unter dem Sattel dem Fotografen vorgestellt.

Natürlich stellt sich die Frage, ob es unbedingt ein professioneller Fotograf sein muss.
Entscheidend ist am Ende natürlich die Qualität der Bilder und die Positionierung des Pferdes.

Wer sich dies zutraut, kann die Erstellung der Bilder natürlich auch selbst übernehmen.

Wichtig:

Die Fotos unbedingt quer machen!

Die Kamera bzw. das Handy also zum Fotografieren quer halten.

Nicht hochkant!

Oftmals ist ein Fotograf aber einfach die schnellere und zuverlässigere Lösung.

Gerade wenn Sie eine Privatperson sind, die ihr Pferd verkaufen möchte, raten wir dazu zumindest eine außenstehende Person zur Auswahl der Bilder hinzuzuziehen.

Denn, was der Pferdebesitzer als „super süß“ oder „sympathisch“ empfindet – einfach, weil es um das eigene Pferd geht – wirkt auf Außenstehende vielleicht ganz und gar nicht überzeugend.

Die Bilder sollten das Exterieur des Pferdes möglichst perfekt einfangen,
gleichzeitig aber auch einen Blick in das Interieur erlauben.

Hierfür sollten auch ausdrucksstarke Portraitfotos erstellt werden.

Portraitfotos

Warum? Ist einmal klar, dass das Pferd aufgrund seines allgemeinen Erscheinungsbildes und den Eckdaten wie Ausbildungsstand, Alter und Größe für den potentiellen Käufer passen könnten, spielen die Emotionen eine entscheidende Rolle.

Ein Blick sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte – und erzeugt eben genau diese Emotionen.

Ein aufmerksamer, wacher und freundlicher Blick ist dabei schon die halbe Miete –
und bei dem ein oder anderen Pferd gar nicht so einfach zu erreichen.

Während für das eine Pferd die Situation des Fotoshootings schon spannend genug ist,
bedarf es bei anderen etwas Hilfe für einen aufmerksamen Blick.

Welche „Hilfsmittel“ haben sich unserer Erfahrung nach bewährt?

Leider gibt es hier keine pauschale Antwort, außer: kreativ sein!

Wer sie noch nicht benutzt, sollte einmal diverse Apps für Tiergeräusche ausprobieren.
Oftmals gibt es hier auch ein Wiehern. Wem dies zu umständlich erscheint, der kann auch einfach nach diesen Geräuschen auf YouTube suchen und diese dann während des Shootings abspielen.

Sollte dies noch nicht zum gewünschten Effekt führen:
Probieren Sie es doch mal mit Hampelmann & Co – und nein, das ist tatsächlich kein Scherz!
(Wie genau dies bei uns aussieht, sehen Sie auf unserem Instagram Kanal findyourhorse)

Bilder unter dem Reiter

Natürlich ist auch bei den Bildern unter dem Reiter auf jedes kleine Detail zu achten.

Ein potentieller Käufer ist oft aufgrund des ersten positiven Eindrucks Ihres Verkaufspferdes an diesem interessiert.

Ebenso schnell werden jedoch auch Argumente gesucht, warum das Pferd vielleicht doch nicht passen könnte.

Behalten Sie diesen Umstand bei der Erstellung der Fotos im Hinterkopf:
Korrekte Anlehnung, Losgelassenheit, Ausdruck aber auch der Sitz und die Einwirkung des Reiters sollten auf den Bildern sehr gut getroffen sein.

Mit hochwertigen Bild – und Videoaufnahmen signalisieren Sie als Verkäufer Professionalität und Seriosität. Es lohnt sich also, für die richtigen Bilder etwas Zeit zu investieren.

Sie haben Fragen zur Erstellung von Bild – und Videomaterial für Ihr Inserat auf Findyourhorse?
Dann schreiben Sie uns einfach eine Nachricht – wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu dürfen!

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